Der Kauf von Forschungsliteratur und Werkausgaben wird,
wie in den vorausgehenden Jahrzehnten, vor allem auf die
Mediaevistik und die Frühe Neuzeit (15. - 18. Jahrhundert)
konzentriert. Daneben werden aber auch die zentralen Werke
und Editionen der folgenden Epochen erworben. Die ständig
steigenden Preise für wissenschaftliche Zeitschriften
haben für diese Literaturgattung eine rückläufige
Tendenz bewirkt und zu Abbestellungen geführt. Für
den Ankauf von Sekundärformen (vor allem Microfiches)
und Datenbanken gilt, wie bei den gedruckten Büchern,
das Erwerbungsprofil, so dass neben allgemeinen Referenzwerken
primär Hilfsmittel für Forschungen zum Mittelalter
und zur Frühen Neuzeit zu finden sind. Die Bibliothek
wächst jährlich um ca. 10.000 Einheiten (gedruckte
Bücher, Sekundärformen, Datenbanken), in denen
auch die kontinuierlich fortgesetzten Erwerbungen der Sammlung
Deutscher Drucke zum 17. Jahrhundert (zwischen 500 und 600
Einheiten pro Jahr) enthalten sind.
Die Bibliothek wird vielfach mäzenatisch gefördert
und erhält auf diesem Weg wertvolle Handschriften,
gedruckte Bücher und Künstlerbücher als Geschenke
oder Deposita. Seit 1993 gelangten folgende geschlossene
Sammlungen und umfangreichere Bestände in ihren Besitz: