Deposita (Dauerleihgaben)
Institutionen, Stiftungen und Privatpersonen überlassen Einzelstücke oder Teilsammlungen aus ihrem Besitz der Herzog August Bibliothek als Dauerleihgaben (Deposita), um auf diese Weise eine optimale Aufbewahrung und eine konservatorisch unbedenkliche Benutzung zu ermöglichen. Zu den jüngst erworbenen Dauerleihgaben zählen ein Brief Lessings, das Stammbuch des Johann von Bassen (1595-1601) und literarische Papiere aus der barocken Adelsbibliothek Nostitz (Deposita der Curt Mast Jägermeister-Stiftung), ferner eine Handschrift des 15. Jahrhunderts mit Homilien Papst Gregors des Großen (Depositum der Hans und Helga Eckensberger Stiftung).
Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim
Das Depositum umfasst 19 mittelalterliche Handschriften, die im Rahmen eines Katalogisierungsprojekts an der Herzog August Bibliothek erschlossen und zum Teil restauriert wurden. Der Hauptteil der Stiftskirchenbibliothek Gandersheim wird als Depositum in der Bibliothek des Predigerseminars in Braunschweig aufbewahrt.
Verzeichnung: Helmar Härtel. Die Handschriften der Stiftsbibliothek zu Gandersheim, Wiesbaden 1978 (Mittelalterliche Handschriften in Niedersachsen 2). - Zur Internetversion dieses Katalogs (Manuscripta mediaevalia).
Stadtbibliothek Hannover
Das Depositum umfasst 59 mittelalterliche Handschriften und Handschriftenfragmente, die im Rahmen eines Katalogisierungsprojekts an der Herzog August Bibliothek erschlossen wurden.
Verzeichnung: Udo Kühne, Handschriften in Hannover: Stadtbibliothek, Stadtarchiv, Niedersächsisches Hauptstaatsarchiv, Landeskirchliches Archiv, Wiesbaden 1991 (Mittelalterliche Handschriften in Niedersachsen. Kurzkatalog 1). - Zur Internetversion dieses Katalogs (Manuscripta mediaevalia).



