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Zitate

Zitate werden im Text mit den Elementen <ref> oder <ptr> ausgezeichnet. Bei Strukturdaten (s. dort) oder Registern wird <index indexName='zit'><term> verwendet. In beiden Fällen wird das Zitat im Attribut @cRef verzeichnet (<ref cRef=""> oder <term cRef="">). Die kanonisierte Angabe in @cRef erlaubt es die Zitate aufzulösen und den Volltext einer moderen Edition einzublenden.

Die Angabe darf keine Leerzeichen enthalten. Diese werden durch Unterstriche ersetzt. Im Attribut @cRef dürfen mehrere Verweise durch Leerzeichen getrennt untergebracht werden. Angaben von Büchern, Kapiteln, Paragraphen etc. erfolgen stets in arabischer Form. Die Zahlen werden ohne Leerraum durch ein Komma voneinander getrennt, z.B. Lucr_1,26 oder Hor_Od_1,25,5. Es sind nicht mehr als zwei Unterstriche erlaubt (_), der letzte Anteil des Strings enthält immer die flexible Zahl des Zitates. In @type wird die Art des Zitates festgelegt. Je nach Art erhält der Link bevorzugt den Eintrag classical, biblical oder mediaeval. Sofern die Zitierform nicht hinreichend kanonisiert ist (meist bei mittelalterlichen Zitaten), muss eine Zitierform gewählt werden, die das Referenzwerk eindeutig bezeichnet. Vgl. dazu Links und Bibliographische Nachweise.

<ref type="classical" cRef="Lucr_1,26">Lucr.De nat. Deorum I.26f</ref>


alternativ

<ptr type="classical" cRef="Lucr_1,26"/> 

Bei Strukturdaten bzw. innerhalb von Index wird diesselbe Form innerhalb von <term> anstelle von <ref> oder <ptr> verwendet:

<index indexName="zit" facs="#inkunabeln_5-2-rhet-2f_00306" n="306">
<term type="classical" cRef="Cic_Top_76"> Cic.Top.76 </term>
</index>

Bei Zitaten mit der Nennung von Namen und Werken entfallen die Punkte zwischen der Person und dem Werk sowie zwischen dem Werk und der Stellenangabe, nicht jedoch im Inneren der Werkangabe, so diese zusammengesetzt sein sollte. Allerdings darf auch hier kein Leerzeichen stehen, z.B.

<ref type="classical" cRef="Plin_H.N_13,21">
    Plinius, Hist. Nat. Lib. XIII. cap. XXI.
</ref>


Die Form des Textes innerhalb von <ref> bleibt dem Kodierer überlassen oder kann dem Text entnommen werden und ggf. präzisiert werden. Kanonische Zitate werden, wenn sie nicht im Text genannt sind und ergänzt werden sollen, mit einer Fußnote und einem Link nach dem folgenden Muster versehen:

<note type="reference" resp="T.S.">
     <ref type="classical" cRef="Lucr_1,26">Lucretius 1.26f</ref>
</note>

Das @type-Attribut in <note> sollte einen der Werte enthalten, die auf der Seite Apparate aufgelistet sind.

Der verantworliche Beiträger wird in @resp mit seinen Inititialen vermerkt. Bei der Präzisierung eines vorhandenen Zitats wird nur im Header ein allgemeiner Vermerk gemacht; bei den vom Autor des Textes gemachten Zitate-Angaben wird genauso verfahren, allerdings entfällt @resp, z.B.

<note type="reference">
     <ref type="classical" cRef="Lucr_1,26">Lucretius 1.26f</ref>
</note>

Was innerhalb von <ref > steht, ist in diesem Fall dem Text entnommen. Sofern @resp nicht vorkommt, wird <note> im Textfluss angezeigt (sofern kein @place angegeben ist). Ist @resp belegt, wird das Zitat in der Normalansicht des Dokuments als externe Anmerkungen ausgeblendet.

Gerade in frühneuzeitlichen Texten der Historia Literaria Tradition finden sich sehr häufig Zitate, die einerseits als der Text der Quelle wiedergegeben, andererseits aber nach moderenen Zitierregeln korrigiert oder ergänzt werden müssen.

Folgende Beispiele sind Vorschläge zur Darstellung dieser Zitate:

Zitat im Text (vgl.Lipsius)

  <cit>
<bibl>
<rs type="author" ref="#sueton">Suetonius</rs> in Tiberio: <note place="margin-left"><ref type="classical"cRef="Suet_Tib_70,2">Cap. LXX.</ref></note>
</bibl> <quote> Scripta eorum & imagines, publicis Bibliothecis, inter veteres & receptos auctores, dedicauit. </quote>
<note type="footnote" resp="K.H.">
<bibl><ref type="OPAC" target="#PPN_150197616">Sueton: Tiberius</ref></bibl> </note> </cit>

Im <bib> Block am Anfang wird der Quellenhinweis, so wie er in der Vorlage steht, wiedergegeben. Es bleibt dem Kodierer überlassen, wieviel Text er einbezieht. Innerhalb von <cit> darf jedoch kein Text vorkommen. Die moderne genaue Angabe des Zitats findet sich in <ref cRef="Suet_Tib_70,2">. Die im Text vorhandene Anmerkung am Rand wird mit <note place="margine-left"> wiedergegeben, eventuelle weitere Anmerkungen zum Zitat in einer <note> am Ende des <quote>. Hier ein Hinweis auf eine zeitgenössische Ausgabe des Sueton, die von K.H. ermittelt wurde.

Aufgeteilte Zitate

Die einfachste Möglichkeit ist die Unterbrechung mit <seg> zu markieren :

<seg type="interruption_of_quote">inquit</seg>

Bei längeren, dazwischen liegenden Textpassagen, kann die Unterbrechung auch wie folgt kodiert werden:

<quote xml:id="Hor_Epod_2_1_Teil1" next="#Hor_Epod_2_1_Teil2">
   beatus ille que procul
    <choice>
     <abbr>ne<lb/>goti
       <subst><gap/><add hand="jünger" place="inline">u<am>?</am></add></subst>
     </abbr>
<expan>ne<lb/>goti <subst><gap/><add hand="jünger" place="inline">u<ex>m</ex></add></subst>
</expan>
</choice>
</quote>
<space dim="horizontal"/>deinde sequitur praecisus <cit> <quote xml:id="Hor_Epod_2_1_Teil2" prev="Hor_Epod_2_1_Teil1">ut<lb/> prisca gens mortalium </quote>
<bibl><ref type="classical" cRef="Hor_Epod_2,1">Hor.Epod. 2, 1</ref></bibl> </cit> <space dim="horizontal"/>sic et deinceps· <joinGrp domains=" " result="s"> <join targets="#Hor_Epod_2_1_Teil1 #Hor_Epod_2_1_Teil2"/> </joinGrp>


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Zuletzt geändert am 14. Juni 2009
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