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               <tei:title>Aureolorum emblematum liber singularis</tei:title>
               <tei:author>Reusner, Nicolas</tei:author>
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                  <tei:resp>edited by</tei:resp>
                  <tei:name>Dietmar Peil (LMU München, Germany)</tei:name>
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                  <tei:name type="person">Prof. Dr. Dietmar Peil</tei:name>
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                     <tei:name type="institute">Institut für Deutsche Philologie</tei:name>
                     <tei:name type="place">LMU München</tei:name>
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                     <tei:name type="email">D.Peil@lrz.uni-muenchen.de</tei:name>
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               <tei:date>2006</tei:date>
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                  <tei:p>Available for academic research purposes only. </tei:p>
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               <tei:note type="description">Der Jurist Nicolas Reusner (1545 Lemberg - 1602 Jena) legte mit seinem 'Aureolorum Emblematum liber' (Erstausgabe 1587) bei dem Verleger Bernhard Jobin eine Emblemsammlung vor, die sämtliche 1581 ebenfalls bei Jobin erschienenen Embleme Holtzwarts ('Emblematum Tyrocinia') enthält und greift darüber hinaus auf weitere Zeichnungen Tobias Stimmers (1539-1584) zurück, nach denen die Holzschnitte angefertigt wurden.%Wie schon bei Holtzwart, so lassen sich auch bei Reusner die Embleme den Sachgruppen Erziehung, Gelehrsamkeit und deren Ruhm, Freundschaft, Liebe, Tugend und Laster sowie Religion zuordnen. Dabei geht einer Widmung, die sich auf teils historische Persönlichkeiten, teils mythologische Figuren bezieht, das lateinische, selten griechische Motto voran, an das sich die pictura anschließt; ein lateinisches Distichon und ein deutscher Zweizeiler, der als Übersetzung anzusehen ist, runden das Emblem in formaler Hinsicht ab, dessen Geschlossenheit zusätzlich durch einen Zierrahmen hervorgehoben wird.%Im Anschluß an die über 120 Sinnbilder folgen unter dem Titel 'Agalmata' zwölf Jahreszeitenallegorien; lateinische Distichen zu den Bereichen freie Künste, Musen, Planeten und Tugenden beschließen den Band.</tei:note>
               <tei:note type="bibliographic_reference">Landwehr (1972), Nr. 497</tei:note>
               <tei:note type="reference">Henkel / Schöne, S. XLIXf. - Schilling (1990).</tei:note>
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                     <tei:title>Aureolorum emblematum liber singularis</tei:title>
                     <tei:author>Reusner, Nicolas</tei:author>
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                        <tei:name type="artist">Stimmer, Tobias</tei:name>
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                     <tei:publisher>Jobin, Bernhard</tei:publisher>
                     <tei:pubPlace>Straßburg</tei:pubPlace>
                     <tei:date>1587</tei:date>
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            <transcription xml:lang="la">Maiestas principis divina<normalisation xml:lang="de">normaliertere Text Maisestas</normalisation></transcription>
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         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">thronender Fürst mit Lorbeer und Schwert</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fürst (mit Lorbeerkranz und Schwert)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lorbeerkranz (Fürst mit L. und Schwert)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (Fürst mit Lorbeerkranz und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der thronende Fürst sich durch eine prunkvolle Ausstattung auszeichnet, so tritt er auf Erden an Gottes Stelle; die ausgestreckte Hand und der Lorbeerkranz verweisen auf die Tugenden der Freigebigkeit und der Gelehrsamkeit (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 12).</theme>
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            <transcription xml:lang="la">Astra petit virtus</transcription>
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         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">fliegende Tugend mit Schild und Helm</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Virtus (fliegende V. mit Schild und Helm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (fliegende Virtus mit S. und Helm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Helm (fliegende Virtus mit Schild und H.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Tugend mit Helm und Schild empor schwebt, so bleibt der Name tugendvoller Menschen unvergessen; Helm und Schild dienen als Bildzeichen für Heil und Glauben; zumindest der Glaube spezifiziert die Virtus hinsichtlich der geistlichen Tugenden („fides“) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 65).</theme>
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            <transcription xml:lang="la">Invia virtuti via nulla</transcription>
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         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Tugend geht durch unwegsames Gelände und hinterläßt Spuren</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Virtus (hinterläßt Fußspuren im Gelände)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Frau auf ihrem Weg zum Himmel unwegsames Gelände durchschreitet, so ist der Tugend (resp. dem tugendhaften Menschen) keine Grenze gesetzt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 39).</theme>
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            <transcription xml:lang="la">Laesa magis lucet virtus</transcription>
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         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann schlägt aus einem Feuerstein, der auf einem Schwamm liegt, Funken</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuerstahl (und Feuerstein)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuerstein (und Feuerstahl)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwamm</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie aus dem Stein nur dann Funken sprühen, wenn er mit dem Eisen geschlagen, und aus dem Schwamm nur Wasser fließt, wenn er zusammengedrückt wird, so ist auch die Tugend nichts, wenn sie nicht geübt wird (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 40).</theme>
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Virtutis comes gloria</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Herkules mit Bogen, Tugend mit Stab und Buch, Wollust mit Laute und Kelch</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Herkules (am Scheideweg)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Virtus (mit Stab und Buch)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Voluptas (mit Laute und Kelch)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Herkules am Scheideweg zwischen Wollust mit Laute und Kelch und der Tugend mit Buch und Stab zugunsten der letzten entscheidet, so erwächst Ruhm der Tugendhaftigkeit; Bogen und Pfeil dienen als Attribute des Herkules.</theme>
      </emblem>
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            <transcription xml:lang="la">Capitis corona sapientia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Sapientia mit Krone und Armillarsphäre</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Sapientia (mit Krone und Armillarsphäre)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Krone (Sapientia mit K. und Armillarsphäre)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Armillarsphäre (Sapientia mit Krone und A.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Sapientia mit Armillarsphäre auf die Krone deutet, die sie auf ihrem Kopf trägt, so ist die Weisheit die höchste Zier des Menschen; die Armillarsphäre ist Zeichen des Kosmos.</theme>
      </emblem>
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            <transcription xml:lang="la">Lux mundi Iustitia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Iustitia mit Waage und Fackel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Iustitia (mit Waage und Fackel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Waage (Iustitia mit W. und Fackel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (Iustitia mit Waage und F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Iustitia mit Waage eine brennende Fackel hält, so erhellt die Gerechtigkeit den gesamten Erdkreis ("Lux mundi"); die subscriptio weist die Gerechtigkeit als himmlisches Geschenk aus.</theme>
      </emblem>
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fortitudo praesidium vitae</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Fortitudo mit Helm, Schild, Brustpanzer und Lanze</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fortitudo (mit Helm, Schild, Brustpanzer und Lanze)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Helm (Fortitudo mit H., Schild, Brustpanzer und Lanze)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (Fortitudo mit Helm, S., Brustpanzer und Lanze)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Brustpanzer (Fortitudo mit Helm, Schild, B. und Lanze)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lanze (Fortitudo mit Helm, Schild, Brustpanzer und L.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Fortitudo Helm, Schild, Brustpanzer und Lanze trägt, so verbürgt die Tapferkeit den besten Schutz.</theme>
      </emblem>
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Virtutum pense temperantia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Temperantia mit Blumenkranz</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Temperantia (mit Blumenkranz)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Blumenkranz (Temperantia mit B.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Temperantia einen Blumenkranz auf dem Haupt trägt, in dem allein die Rose der Venus fehlt, so veredelt die Mäßigung alle Tugenden außer der Liebe.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3255"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vir bonus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann hält eine ausgeglichene Waage in seiner Hand, in deren Schalen sich ein Teller mit Speisen, Geldsack, Fidel und Topf befinden</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (hält ausgeglichene Waage mit Geldsack, gefülltem Teller, Violine und Topf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Waage (Mann hält ausgeglichene W. mit Geldsack, gefülltem Teller, Violine und Topf)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der eine Waage haltende Mann versinnbildlicht den guten Menschen ("vir bonus"), der sich durch innere (Herz, Gemüt) und äußere (Mund, Hand) Ausgeglichenheit auszeichnet.; die Gegenstände auf den Waagschalen (Teller mit Speisen, Geldsack, Fidel und Topf) stehen in mittelbarem Zusammenhang mit der intendierten Bedeutung, tertium comparationis ist die Ausgewogenheit der Waage (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 50).</theme>
      </emblem>
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ex bello pax, ex pace ubertas</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Auf einem Altar befindet sich ein von einer Schlange umwundenes Schwert, aus dessen Spitze Ölzweige und Früchte wachsen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (mit umwindender Schlange, Ölzweigen und Früchten auf einem Altar)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schlange (Schwert mit umwindender S., Ölzweigen und Früchten auf einem Altar)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ölzweig (Schwert mit umwindender Schlange, Ölzweigen und Früchten auf einem Altar)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frucht (Schwert mit umwindender Schlange, Ölzweigen und Früchten auf einem Altar)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Altar (Schwert mit umwindender Schlange, Ölzweigen und Früchten auf einem A.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie aus dem Schwert Ölzweige und Früchte wachsen, so folgt aus Krieg Friede, aus Friede Überfluß; die Schlange ist Zeichen der Erkenntnis; auf einer weiteren Bedeutungsebene wird dem Schwert mit Ölzweig und Früchten das Tugend- und Ehrstreben des Menschen verglichen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 63).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3257"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00027"
              page="A 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Natura et arte</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Efeu wächst an einem Haus empor, aus dem ein Pfeifenspieler schaut</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Haus (mit Efeu und Pfeifenspieler)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Efeu (an Haus mit Pfeifenspieler)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pfeifenspieler (schaut aus efeubewachsenem Haus)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Efeu an der Mauer eines Landhauses emporwächst, aus dem ein Pfeifenspieler blickt, so erwirbt sich der Dichter Ruhm durch Begabung und Fleiß; die subscriptio erwähnt zusätzlich den Lorbeer als traditionelle Ehrengabe für den siegreichen Dichter (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 1).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3258"
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              page="A 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">A teneris assuescere multum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Reiter versucht einen Baum zu krümmen, Putto versucht ein Rohr zu biegen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Reiter (versucht, mit dem Pferd einen Baum zu beugen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Baum (Reiter versucht, mit dem Pferd einen B. zu beugen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Putto (biegt einen jungen Baum)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Baum (junger B. wird von Putto gebogen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Baum, der sich vom Reiter nicht krümmen läßt, so sind auch die Kinder in späten Jahren nicht mehr zu erziehen; deshalb soll man bereits frühzeitig mit der Erziehung beginnen, wie es das Rohr, das vom Putto gebogen wird, nahelegt (vgl. Emblem Nr. 14)(vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 2).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3259"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Mortem facit usus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hund wird von einem Knaben an die Leine genommen, an deren Halsband sich ein Knüppel befindet</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knabe (richtet einen Hund mit Knüppel am Halsband ab)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (Knabe richtet einen H. mit Knüppel am Halsband ab)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knüppel (Knabe richtet einen Hund mit K. am Halsband ab)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Knabe den Hund zähmt, indem er ihm ein Halsband mit einem Knüppel umbindet, so soll man auch die Kinder von frühen Jahren an körperlich züchtigen, um sie zu erziehen. Das Sinnbild ist in Bezug auf das vorangegangene Emblem (Nr. 13) zu sehen, im vorliegenden Fall jedoch ist der Bildbereich von der Botanik in den der Zoologie verschoben (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 3).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3260"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aut verba, aut verbera</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">mehrere Viehtreiber</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Viehtreiber (mehrere V.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Rinder im Bildvordergrund je nach Viehtreiber durch Zureden oder Schläge gezähmt werden, so bewahrt man auch die Menschen durch Worte und körperliche Züchtigung vor Schaden (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 4).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3261"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Non omnia possumus omnes</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">zwei Metzger arbeiten an einer Schlachtbank, um die ein Hund streicht</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Metzger (zwei M. bei der Arbeit)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Metzger das magere Fleisch mit Hilfe des Specks anreichern und auf diese Weise schmackhaft machen, so soll auch der Lehrer den einfältigen Schüler mit einfachen Worten rücksichtsvoll und angemessen belehren. Der um die Arbeitsbank schleichende abgemagerte Hunde versinnbildlicht wohl den einfältigen Schüler (vgl. M. Haoltzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 5).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3262"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Labore et industria</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">hinter Sapientia mit Buch und Lampe steht ein Gelehrter</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Gelehrter (hinter Sapientia mit Buch und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Sapientia (Gelehrter hinter S. mit Buch und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Gelehrter hinter Sapientia mit B. und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lampe (Gelehrter hinter Sapientia mit Buch und L.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der Gelehrte zeichnet sich durch Verstand, gute Lehre und unablässiges Studium aus, was durch die Anwesenheit der Sapientia mit den Attributen Lampe (=nächtlicher Studieneifer), Buch (=Weisheit, gute Lehre) und Nimbus (=Verstand) bildlich umgesetzt wird (vgl. Emblem Nr. 21) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 6).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3263"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ratio et oratio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Narr und Esel schleifen einen Baumstamm</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Narr (N. und Esel schleifen einen Baumstamm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Esel (Narr und E. schleifen einen Baumstamm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Baumstamm (Narr und Esel schleifen einen B.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Narr gemeinsam mit dem Esel einen Baumstamm schleift, so unterscheidet sich auch der unvernünftige und ungebildete Mensch in keiner Weise von einem (diesem) Tier (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 7).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3264"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ars baculus vitae</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann schützt sich mit einem Buch vor Unwetter</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (schützt sich mit einem Buch vor Unwetter)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Mann schützt sich mit einem B. vor Unwetter)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Unwetter (Mann schützt sich mit einem Buch vor U.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie das Buch auf dem Rücken den Mann vor Unwetter schützt, so bewahrt die Kunst (Wissenschaft) vor Schaden und schmückt den Gelehrten (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 8).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3265"
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              page="B 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Speculum socraticum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bias befiehlt einem Knaben, sich im Spiegel zu betrachten</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bias (läßt einen Knaben sich im Spiegel betrachten)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knabe (Bias läßt einen Knaben sich im Spiegel betrachten)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Spiegel (Bias läßt einen Knaben sich im S. betrachten)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt Bias, der der Sage nach die Jugend anleitet, sich im Spiegel zu betrachten, um sich selbst zu erkennen und zu prüfen; die subscriptio dehnt die Selbsterkenntnis auf die gesamte Lebenszeit des Menschen aus (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 9).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3266"
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              page="B 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ingenio et studio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Fama als geflügelter Genius mit Fackel, Buch, Schreibzeug und Rad</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fama (geflügelte F. mit Fackel, Buch, Schreibzeug und Rad)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (geflügelte Fama mit F., Buch, Schreibzeug und Rad)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (geflügelte Fama mit Fackel, B., Schreibzeug und Rad)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schreibzeug (geflügelte Fama mit Fackel, Buch, S. und Rad)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Rad (geflügelte Fama mit Fackel, Buch, Schreibzeug und R.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie sich die Fama durch Fackel und Buch auszeichnet, so soll sich der Mensch unermüdlich dem wissenschaftlichen Studium hingeben. Verweist das an einem Träger befestigte Schreobzeug ebenfalls auf das eingehende Studium, so stellt das Rad auf dem Haupt der Fama wohl den mit Fleiß und Mühe einhergehenden Ruhm dar. Das Ternar "Ars, labor, ingenium" ("Gmuet, Fleiß, Arbt") verweist auf Emblem Nr. 17 (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 10).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3267"
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              page="B 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fide et clementia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">thronender Fürst mit Lorbeer und Schwert</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fürst (mit Lorbeerkranz und Schwert)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lorbeerkranz (Fürst mit L. und Schwert)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (Fürst mit Lorbeerkranz und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Fürst (und der Reiche) sich durch prunkvolle Ausstattung auszeichnet, so soll der Mächtige an Besitztum und Ehre herausragen, ebenso durch die Tugenden der Freigebigkeit (=ausgestreckte Hand) und der Nachsicht; die Gelehrsamkeit wird durch den Lorbeerkranz abgebildet, das Schwert ist Zeichen der Herrschaft (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 12).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3268"
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              page="B 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Musae corona principis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Orgel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Orgel</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Orgel verstummt, sobald der Blasebalg nicht mehr betätigt wird, so ist der ungebildete Fürst machtlos, wenn man ihm die gelehrten Berater entzieht (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 11).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3269"
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              page="B 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nec prope, nec procul</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">gekrönte Personifikation des Feuers steht neben einem Koch mit Fackel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Koch (mit Fackel und Personifikation des Feuers)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuer (Koch mit Fackel und Personifikation des F.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (Koch mit F. und Personifikation des Feuers)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Koch in gemäßigtem Abstand neben der gekrönten Personifikation des Feuers steht, so soll man sich am Hof angemessen verhalten (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 44).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3270"
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              page="B 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Virtus laus optima</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">lahmendes Pferd wird von einem Soldaten am Zaumzeug geführt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Soldat (führt lahmendes Pferd)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pferd (Soldat führt lahmendes P.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie das Pferd zwar energisch auf die Zügel beißt, sich jedoch aufgrund des vertretenen Hinterbeins kaum von der Stelle fortbewegt, so soll der Mensch nicht nach oberflächlichen Ruhm, sondern nach Tugend streben; der Soldat ließe sich als möglicherweise als Vertreter der Getäuschten deuten (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 13).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3271"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00041"
              page="B 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Animo, ratione, consilio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Cicero mit Schwert, Buch und Zaumzeug sitzt auf einem Globus</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cicero (sitzt mit Schwert, Buch und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (Cicero sitzt mit S., Buch und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Cicero sitzt mit Schwert, B. und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zaumzeug (Cicero sitzt mit Schwert, Buch und Z. auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Erdkugel (Cicero sitzt mit Schwert, Buch und Zaumzeug auf E.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt Cicero mit Schwert, Buch und Zaumzeug als Sinnbilder für Tapferkeit, Vernunft und weisen Rat, die als Bedingungen für herausragende Leistungen angeführt werden; der Globus bezeichnet die Erde als Wirkungsbereich von Tapferkeit, Vernunft und Weisheit (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 14).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3272"
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              page="B 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nobilitas sola est atque unica virtus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">sitzender Mann mit den Attributen Anker, Waage, Kreuz und Schwert bekommt aus dem Himmel Krone und Lorbeerkranz aufgesetzt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (mit Anker, Waage, Kreuz und Schwert bekommt Krone und Lorbeer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Anker (Mann mit A., Waage, Kreuz und Schwert bekommt Krone und Lorbeerkranz)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Waage (Mann mit Anker, W., Kreuz und Schwert bekommt Krone und Lorbeerkranz)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kreuz (Mann mit Anker, Waage, K. und Schwert bekommt Krone und Lorbeerkranz)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (Mann mit Anker, Waage, Kreuz und S. bekommt Krone und Lorbeerkranz)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der von zahlreichen Gegenständen umgebene Mann versinnbildlicht den nicht der nobilitas generis entstammenden Menschen. Dennoch ist es selbst dem Geringsten möglich, den Geburtsadel durch den Tugendadel zu ersetzen; die einzelnen Gegenstände versinnbildlichen den weltlichen (=Krone) und geistigen Adel (=Lorbeerkranz), die Hoffnung (=Anker), die Gerechtigkeit (=Waage), die Frömmigkeit (=Kreuz) sowie den Mut (=Schwert) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 15).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3273"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Sermo index animi</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">auf einem Tisch steht ein gefülltes Glas, das seinen Inhalt erkennen läßt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Glas (gefülltes G. läßt seinen Inhalt erkennen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie das Glas seinen Inhalt erkennen läßt, so kann auch der Mensch seine Charakterfehler nicht verbergen, da Mund und Rede (Verhalten) sein wahres Wesen offenbaren; die subscriptio führt als weiteren Bildbereich den Gesang des Vogels an (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 17).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3274"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Te sine teste time</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Faun und Furie</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Faun (und Furie)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Furie (und Faun)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie selbst das Feld Augen (Furie) und der Wald Ohren (Faun) besitzt, so kann der Mensch seine Sünden nicht verbergen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 18).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3275"
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              page="B 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Qualis rex, talis grex</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">drei Vögel, davon zwei Papageien, von denen einer in einem Käfig sitzt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Vogel (drei Vögel, darunter zwei Papageien, wovon einer im Käfig sitzt)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Papagei (drei Vögel, darunter zwei Papageien, wovon einer im Käfig sitzt)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Käfig (drei Vögel, darunter zwei Papageien, wovon einer im K. sitzt)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Papagei die Worte seines Artegnossen (Lehrers) nachspricht, so folgt die Herde dem Hirten und das Volk den Vorgaben seines Herrschers; der Vogel im Bildhintergrund ist nicht zu identifizieren (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 19).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3276"
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              page="B 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Certus in re incerta amicus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Säule auf quadratischem Sockel wird vom Unwetter bedrängt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Säule (von Blitzen bedroht)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Säule (von Winden und Wellen bedrängt)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Säule dem Unwetter trotz, so zeichnet sich der wahre Freund in jeder Situation durch treuen Beistand aus; der quadratische Sockel ist als Zeichen der Beständigkeit aufzufassen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 20).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3277"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Mel in ore, fel in corde</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">aufgeschnittene Zitrone auf einem Teller</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zitrone (aufgeschnittene Z. auf einem Teller)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Zitrone äußerlich durch Farbe und Wohlgeruch besticht, obwohl sie nur saures Fruchtfleisch zu bieten hat, so zeichnet sich der falsche Freund durch geheuchelte Sympathie aus (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 21).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3278"
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              page="C 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Mens bona regnum possidet</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">L. Aemilius Paullus auf dem Triumphwagen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Aemilius Paullus, L. (auf dem Triumphwagen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Triumphwagen (L. Aemilius Paullus auf dem T.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie L. Aemilius Paullus auf dem Triumphwagen sitzt und durch die jubelnde Menge gezogen wird, so herrscht rechtens, wer sich durch Tapferkeit auszeichnet.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3279"
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              page="C 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Omnis caro foenum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Frau in Begleitung des Todes mit Stundenglas, daneben Schlange und Säugling</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tod (mit Stundenglas bei Frau, Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Stundenglas (Tod mit S. bei Frau, Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Tod mit Stundenglas bei F., Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Säugling (Tod mit Stundenglas bei Frau, S. und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schlange (Tod mit Stundenglas bei Frau, Säugling und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Frau vom Tod mit Stundenglas weggeführt wird, so ist der Reichtum und das irdische Leben vergänglich; die Schlange ist Sinnbild der Erkenntnis, der Säugling Zeichen des Lebensbeginns (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 22).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3280"
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              page="C 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Res immoderata libido</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Amor mit Augenbinde und Taube verbrennt seinen Köcher mit den Liebespfeilen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (mit Taube verbrennt seine Pfeile)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Taube (Cupido mit T. verbrennt seine Pfeile)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pfeil (Cupido mit Taube verbrennt seine Pfeile)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Amor mit Augenbinde und Taube seinen Köcher und die Liebespfeile verbrennt, so soll aus der Welt die blinde Liebe verbannt werden, da sie Jung und Alt verblendet (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 23).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3281"
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              page="C 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Melius nubere, quam uri</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ehemann, der ein Feuer löscht, mit Frau und Kind</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (M. mit Frau und Kind löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Mann mit F. und Kind löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kind (Mann mit Frau und K. löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuer (Mann mit Frau und Kind löscht F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann das Feuer der sinnlichen Leidenschaft löscht, so soll der Mensch Hurerei fliehen und an deren Stelle die Ehe eingehen; Frau und Kind dienen der Spezifizierung des Ehestandes (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 24).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3282"
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              page="C 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Non es aspectu, sed ex effectu</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Pandora, zu deren Füßen Amor schläft, öffnet die Büchse, aus der Ungeziefer entweicht</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pandora (mit schlafendem Cupido öffnet Büchse, aus der Ungeziefer entweicht)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Pandora mit schlafendem C. öffnet Büchse, aus der Ungeziefer entweicht)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Büchse (Pandora mit schlafendem Cupido öffnet B., aus der Ungeziefer entweicht)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ungeziefer (Pandora mit schlafendem Cupido öffnet Büchse, aus der U. entweicht)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Pandora zwar äußerlich schön, jedoch durch das Unheil, das ihrer Büchse entweicht, furchtbar und Grauen erregend ist, so entsteht dem Menschen häufig aus Verblendung (Oberflächlichkeit) großer Schaden; der schlafende Amor illustriert die Ohnmacht der Liebe gegenüber Pandora (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 25).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3283"
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              page="C 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Bellura dura libido</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Odysseus kämpft in Gegenwart seiner Gefährten gegen Circe</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Odysseus (und Circe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Circe (und Odysseus)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Odysseus mit der Circe kämpft, so soll der Weise die Hurerei fliehen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 26).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3284"
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              page="C 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Coniugii sit castus amor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Venus auf ihrem Wagen, der von zwei Tauben gezogen wird, dahinter Amor mit Füllhorn</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (im Wagen, den Tauben ziehen, und Cupido mit Füllhorn)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Taube (Venus im Wagen, den Tauben ziehen, und Cupido mit Füllhorn)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Venus im Wagen, den Tauben ziehen, und C. mit Füllhorn)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Füllhorn (Venus im Wagen, den Tauben ziehen, und Cupido mit F.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wagen (Venus im W., den Tauben ziehen, und Cupido mit Füllhorn)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die zwei Tauben den Wagen der Venus ziehen, so soll Eintracht unter den Eheleuten herrschen; Venus und Amor spezifizieren die "Treue" bezüglich des Ehestandes; das Füllhorn ist Zeichen der Fruchtbarkeit und des Überflußes.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3285"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00055"
              page="C 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Blandita, non imperio fit dulcis Venus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Merkur mit Caduceus und Venus, dahinter mehrerer Frauen (Tuchweberinnen?) und ein thronender König</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Merkur (und Venus)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (und Merkur)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Merkur und Venus vertrauensvoll beieinander sitzen, so soll in der Ehe liebevoll miteinander umgegangen werden; Flügelschuhe und Caduceus dienen als Attribute des Merkur; der thronende König und die Tuchweberinnen(?) spielen auf das Motto an ("imperio" und "blanditiam").</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3286"
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              page="C 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Obsequio altitur amor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann mit Zaumzeug und Frau mit Apfel, dahinter zwei Ziegen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (mit Zaumzeug und Frau mit Apfel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zaumzeug (Mann mit Z. und Frau mit Apfel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Mann mit Zaumzeug und F. mit Apfel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Apfel (Mann mit Zaumzeug und Frau mit A.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ziege (zwei Ziegen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann das Zaumzeug und die Frau den Apfel hält, so trägt Nachgiebigkeit (=Zaumzeug) zur Freude (=Apfel) im Ehestand bei; die Ziege ist Zeichen der Tugendhaftigkeit, somit lassen sich die beiden Ziegen im Bildhintergrund als Abbildung der tugendvollen Ehe auffassen.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3287"
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              page="C 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Coniugii philtrom concordia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Merkur mit Caduceus und Iuno, dahinter mehrere Frauen (Tuchweberinnen?) und ein thronender König</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Merkur (und Iuno)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Iuno (und Merkur)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie sich Iuno dem Merkur mit Flügelschuhen und Caduceus gegenüber zärtlich verhält, so soll Eintracht und nicht Zwietracht zwischen den Eheleuten herrschen; Iuno ist eine Umdeutung der Venus aus Emblem Nr. 40.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3288"
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              page="C 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Custos domus uxor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">thronende Venus stellt ihre Füße auf eine Schildkröte, Cupido mit Pfeil</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (mit Schildkröte und Cupido)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schildkröte (Venus mit S. und Cupido)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Venus mit Schildkröte und Cupido)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Venus mit einem Fuß auf der Schildkröte steht, so soll die Ehefrau ihren häuslichen Pflichten nachkommen; Amor fungiert hier als Attribut der Venus.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3289"
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              page="C 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Coniugii arcana non revelanda</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Candaules zeigt Gyges seine Gemahlin</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Candaules (zeigt Gyges seine Ehefrau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Gyges (Candaules zeigt G. seine Ehefrau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ehefrau (Candaules zeigt Gyges seine E.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Candaules dem Gyges seine Gemahlin zeigt, so sollen Angelegenheiten der Ehe nicht öffentlich gemacht werden.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3290"
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              page="C 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Res age, tutus eis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Lukretia sitzt am Spinnrad, zwei Männer treten hinzu, dahinter mehrere Frauen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lucretia</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Lukretia der Tätigkeit des Spinnens nachgeht, so soll die Ehefrau ihren häuslichen Pflichten nachkommen; gemeinsam mit den anderen Frauen versinnbildlicht sie die Treue (und den Gehorsam), da sich die Ehefrau ausschließlich unter ihresgleichen aufhalten soll; die beiden Männer prüfen gewissermaßen Treue und Gehorsam der Ehefrau.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3291"
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              page="C 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Amor non zelotypus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Prokris, von einem Pfeil des Cephalus getroffen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cephalus (und Procris)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Procris (und Cephalus)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Prokris starb, weil sie Cephalus aus Eifersucht nachschlich, so entwächst übertriebenem Eifer großer Schaden.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3292"
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              page="C 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Blandita dulcescit amor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hirte mit Flöte und Stab, dahinter zwei Ziegen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hirt (mit Flöte und Ziegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Flöte (Hirt mit F. und Ziegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ziege (Hirt mit Flöte und Ziegen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hirte seine Flöte bläst, um der Ziege die Geburt ihres Jungen zu erleichtern, so nutzt in der Ehe ein freundliches Wort mehr als bösartiges Gezänk.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3293"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00063"
              page="C 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Donum dei, uxor bona</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Pygmalion kniet vor seiner Elfenbeinstatue, während Venus in ihrem Wagen vom Himmel herab fährt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pygmalion (mit Venus und Elfenbeinstatue)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (Pygmalion mit V. und Elfenbeinstatue)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Pygmalion die Göttin Venus bittet, seine Elfenbeinstatue zu beleben, so ist eine fromme Ehefrau ein Geschenk Gottes (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 34).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3294"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00064"
              page="D 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">In vino veritas</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">hinter Bacchus mit Rebenkranz, der ein Herz in eine gefüllte Schale taucht, steht Sapientia mit Fackel, Lorbeerkranz und Buch</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bacchus (und Sapientia mit Fackel, Lorbeerkranz und Buch)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Sapientia (Bacchus und S. mit Fackel, Lorbeerkranz und Buch)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (Bacchus und Sapientia mit F., Lorbeerkranz und Buch)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lorbeerkranz (Bacchus und Sapientia mit Fackel, L. und Buch)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Bacchus und Sapientia mit Fackel, Lorbeerkranz und B.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bacchus (taucht Herz in Schale)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Herz (Bacchus taucht H. in Schale)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Sapientia mit den Attributen Fackel (=Studieneifer), Buch (=Weisheit) und Lorbeerkranz (=Gelehrsamkeit) hinter dem Gott Bacchus steht, so soll sich der Mensch nicht dem übermäßigem Weingenuß hingeben, da er sonst ungeniert die Wahrheit ausplaudert; das Herz, das von Bacchus in eine gefüllte Schale getaucht wird, illustriert V. 2 der subscriptio; das Motto ist den "Adagia" des Ersamus von Rotterdam entnommen (Venedig 1508, I 616, S. 76) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 16).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3295"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00065"
              page="D 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Amor coniugalis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">um eine Ulme legt sich eine Weinranke, davor Mann und Frau in enger Umarmung</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Weinrebe (mit Ulme)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ulme (mit Weinrebe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (und Frau umarmen einander)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (und Mann umarmen einander)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie sich die Weinrebe um die Ulme rankt, so sollen sich Mann und Frau in ihrer Ehe vereinigen; das Paar im Bildvordergrund spezifiziert dabei den emblematischen Sachverhalt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 35) .</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3296"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00066"
              page="D 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Tranquillitas coniugii</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Orion verfolgt in Begleitung eines Hundes Diana, die zwei Hunde an der Leine führt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Orion (und Diana mit Hunden)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Diana (und Orion mit Hunden)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (Orion und Diana mit Hunden)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Eine differenzierte Bedeutungsangabe ist nicht möglich, da die Bildelemente innerhalb der subscriptio nicht aufgenommen werden. Bei M. Holtzwart in den Emblematum Tyrocinia findet sich das Motiv im Zusammenhang mit der Bestrafung für begangene Unzucht: Orion wird von einem Skorpion gestochen, da er Diana nachstellte; der Skorpion ist in der pictura nicht erkennbar (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 36).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3297"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00067"
              page="D 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription>Tlin(?) in kata sauton éla</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">mehrere Viehtreiber</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Viehtreiber (mehrere V.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Rinder von den Viehtreibern gezähmt werden, um das Joch zu tragen, so sollen sich die Eheleute in Schwierigkeiten gegenseitig unterstützen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 4).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3298"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00068"
              page="D 5r (= D 3r)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fundamentum familiae uxor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann dreht ein Seil, das von einem Esel gefressen wird</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (dreht ein Seil, das ein Esel frißt)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Seil (Mann dreht ein S., das ein Esel frißt)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Esel (Mann dreht ein S., das ein E. frißt)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Esel das Seil des Mannes auffrißt, so vertilgt eine verschwenderische Frau den Besitz ihres Mannes.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3299"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00069"
              page="D 5v (= D 3v)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Suo sorex indicio perit</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Wiedehopf oder Specht beschmutzt sein Nest, dahinter ein Vogelsteller</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wiedehopf</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Specht</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Vogelfänger</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Wiedehopf und der Specht ihr Nest beschmutzen, so herrscht häufig Streit in der Ehe; die "subscriptio" mahnt zu rascher Versöhnung und merkt an, daß Streit und Versöhnung zu einer engeren Eheverbindung führen; der Vogelsteller als Zeichen der Hinterhältigkeit verweist wohl auf die Gefahr, der unversöhnliche Eheleute in der Öffentlichkeit ausgeliefert sind.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3300"
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              page="D 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Tutum silentii praemium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Löwin ohne Zunge hinter zwei Männern und einer Frau, die ihr Gesicht in die Hände legt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Löwin (L. ohne Zunge als Statue hinter Männern und Frau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zunge (Löwing ohne Z. als Statue hinter Männern und Frau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Statue (Löwin ohne Zunge als S. hinter Männern und Frau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Löwin ohne Zunge als Statue hinter Männern und Frau)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Löwin ohne Zunge als Statue hinter Männern und F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Löwin keine Zungen hat, so soll sich die Ehefrau durch Verschwiegenheit auszeichnen, da sie sonst ihr Ansehen verliert; die beiden Männer illustrieren die Öffentlichkeit, vor der die Frau ihr Gesicht verloren hat.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3301"
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              page="D 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nec auro, nec ferro</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Manius Curius Dentatus sitzt vor seinen Rüben und weist die Geschenke der samnitischen Boten zurück</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Curius Dentatus, Manius (weist Bestechungsgeschenke der Samniten zurück)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Dentatus, Manius Curius (weist Bestechungsgeschenke der Samniten zurück)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Manius Curius Dentatus, der die Bestechungsgeschenke der samnitischen Boten zugunsten seiner einfachen Rübenmahlzeit zurückweist, versinnbildlicht die Unbestechlichkeit (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 52).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3302"
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              page="D 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription>Oikos philos, oikos arisos</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Schnecke trägt ihr Haus</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schnecke</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Schnecke ihr Haus mit sich trägt, so soll sich der Mensch durch häusliche Unabhängigkeit auszeichnen; das griechische Motto entspricht der lateinischen Fassung aus den "Adagia" des Erasmus von Rotterdam (III 239, S. 204) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 27).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3303"
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              page="D 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aurea libertas</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">frei fliegender Papagei vor einem Artgenossen, der in einem Käfig eingesperrt ist und ein Spruchband im Schnabel hält (Schriftzug: chaire)</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Papagei (frei fliegender P. neben P. im Käfig)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Käfig (frei fliegender Papagei neben Papagei im K.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der eingesperrte Papagei das lernen muß, was ihm die Menschen vorsagen, während der Papagei frei in der Luft fliegt, so ist die Unfreiheit stets an Entfremdung gebunden, während der Freie seine Art nicht verleugnen muß (vgl. M. Holtzwart, Emblematum tyrocinia, Nr. 28).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3304"
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              page="D 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fortuna infida</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Personifikationen der Blindheit, des Wahnsinns und der Taubheit</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Blindheit (Personifikationen der B., Taubheit und des Wahnsinns)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Taubheit (Personifikationen der Blindheit, T. und des Wahnsinns)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wahnsinn (Personifikationen der Blindheit, Taubheit und des W.s)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Da sich die Fortuna durch Blindheit, Taubheit und Wahnsinn (von links nach rechts) auszeichnet, darf der Mensch dem Glück nicht zu sehr vertrauen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 29).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3305"
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              page="D 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fortuna aulica</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ein Mann hantiert mit Rechenpfennigen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (mit Rechenpfennigen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Rechenpfennig (Mann mit Rechenpfennigen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Rechenpfennig einmal oben, ein anderes Mal unten liegt, so wandelt sich auch das Glück am Fürstenhof in unvorhergesehener Weise; der Mann besitzt funktionale Bedeutung (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 30).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3306"
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              page="D 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Plus aloes, quam mellis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Jupiter mit Adler sitzt zwischen zwei Fässern und hält Blitzbündel und Spinnrocken</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Jupiter (mit Blitzbündel, Spinnrocken und zwei Fässern)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Blitzbündel (Jupiter mit B., Spinnrocken und zwei Fässern)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Spinnrocken (Jupiter mit Blitzbündel, S. und zwei Fässern)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Faß (Jupiter mit Blitzbündel, Spinnrocken und zwei Fässern)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die zwei Gefäße vor dem Thron Jupiters, so ist auch das menschliche Leben von Übel und Gut geprägt; die Blitzpfeile sind Zeichen der Strafe, der Spinnrocken ist Zeichen der Milde. Die subscriptio beklagt das Überhandnehmen des Bösen. (vgl. Ilias, XXIV 527ff.) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum tyrocinia, Nr. 32).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3307"
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              page="D 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Tria hominis praecipitia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">eingegrabener Mann ist von Amor und den Personifikationen Zorn und Habgier umgeben</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ira (I., Avaritia und Cupido umgeben einen eingegrabenen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Avaritia (Ira, A. und Cupido umgeben einen eingegrabenen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Ira, Avaritia und C. umgeben einen eingegrabenen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Ira, Avaritia und Cupido umgeben einen eingegrabenen M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Dem Menschen, der sich von den Untugenden Zorn (Attribut: Schaufel), Habgier (Attribut: Münzbeutel) und Wollust (Amor) leiten läßt, entsteht großer Schaden (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 31).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3308"
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              page="D 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Quatuor sensus corruptelae</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mensch sitzt inmitten der vier Affekte</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mensch (und die vier Affekte)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Affekt (Mensch und die vier Affekte)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Jüngling inmitten von vier Fabelwesen sitzt, so drohen die vier Affekte Liebe, Haß, Angst und Unbeständigkeit den Sinn des Menschen zu verblenden; die einzelnen Attribute der Phantasiewesen sind willkürlich und weisen keinen Zusammenhang mit der intendierten Bedeutung auf (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 66).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3309"
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              page="D 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Adversum stimulum calces</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann steht neben einem aufgerichteten Schild, auf dem Karten, Fidel und Würfel abgebildet sind, darüber Helm und Tierschädel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (S. mit Spielkarten, Violine, Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kartenspiel (Schild mit K., Violine, Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Violine (Schild mit Kartenspiel, V., Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Würfel (Schild mit Kartenspiel, Violine, W. und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schweinekopf (Schild mit Kartenspiel, Violine, Würfel und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der auf ein Schildwappen mit Würfel, Geige und Karten deutende Mann versinnbildlicht den verschwenderischen Spieler, der sich um sein Seelenheil bringt; nicht gedeutet werden Tierschädel und Helm (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 54). Möglicherweise repräsentiert der Schweinekopf jedoch luxuriöse Speisen, während der Helm als Bestandteil des Wappens aufzufassen ist.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3310"
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              page="E 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Seipsum nosse sapientia summa</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bias befiehlt einem Knaben, sich im Spiegel zu betrachten</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bias (läßt einen Knaben sich im Spiegel betrachten)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knabe (Bias läßt einen Knaben sich im Spiegel betrachten)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Spiegel (Bias läßt einen Knaben sich im S. betrachten)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Bias der Sage nach die Jugend anleitet, sich im Spiegel zu betrachten, um das eigene Antlitz zu betrachten, so gilt die Selbsterkenntnis als Krone der Weisheit (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 9).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3311"
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              page="E 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Tecum habita</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann mit einem Mantelsack</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (mit Mantelsack)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mantelsack (Mann mit M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann das größere Ende seines Mantelsacks nicht bemerkt, obwohl es den überwiegenden Teil seiner Last ausmacht, so soll auch der Mensch nicht über andere spotten, sondern sich selbst prüfen und erkennen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 33).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3312"
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              page="E 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Corpus exors sepulcrum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Frau in Begleitung des Todes mit Stundenglas, daneben Schlange und Säugling</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tod (mit Stundenglas bei Frau, Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Stundenglas (Tod mit S. bei Frau, Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Tod mit Stundenglas bei F., Säugling und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Säugling (Tod mit Stundenglas bei Frau, S. und Schlange)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schlange (Tod mit Stundenglas bei Frau, Säugling und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Körper ohne Seele, so ist die Stärke ohne Verstand nutzlos; die Schlange ist Zeichen der Erkenntnis, der Tod mit Stundenglas spielt auf den Tod des seelenlosen Körpers an; der Säugling verdeutlicht, daß kein Lebensalter von der Mahnung ausgenommen ist (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 22).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3313"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00083"
              page="E 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Virtus, non numerus vincit</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Pygmäen greifen Herkules an</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pygmäe (Pygmäen greifen Herkules an)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Herkules (Pygmäen greifen H. an)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Herkules gegen zahlreiche Pygmäen siegreich kämpft, so ist nicht die Anzahl, sondern allein die Tugendhaftigkeit im Kampf entscheidend.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3314"
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              page="E 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vincit vim virtus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Schlangen fallen einen Hirten und seine Schafherde an</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ichneumon</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Krokodil</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schlange (Schlangen fallen Hirt und Schafherde an)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hirt (Schlangen fallen H. und Schafherde an)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schafherde (Schlangen fallen Hirt und S. an)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hirte erfolgreich gegen die Schlangen kämpft, so setzt sich Tugendhaftigkeit, nicht blinde Gewalt durch.; die subscriptio nennt als weiteren Bildbereich das Tier Ichneumon ("Klein Wu /ermbl"), welches das große Krokodil tötet; möglicherweise dient die Schafherde allein der Illustration. Vermutlich stimmen aber pictura und subscriptio nicht überein.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3315"
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              page="E 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vim superat ratio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Odysseus blendet den Polyphem</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Odysseus (und Polyphem)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Polyphem (und Odysseus)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Odysseus den Polyphem blendet, so übertrifft die Klugheit die Gewalt; die pictura ist identisch mit Emblem Nr. 38 (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 26).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3316"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Neque mel, neque opes</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Biene</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Biene</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Biene zwar den süßen Honig herstellt, dennoch aber über einen giftigen Stachel verfügt, so ist das Glück wechselhaft; die subscriptio nennt als weiteres Bildelement die dornige Rose (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 51).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3317"
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              page="E 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nihil fecisse benigne</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hund beißt einen Mann</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (beißt einen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Hund beißt einen M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hund seinen Herrn beißt, so folgt häufig Undankbarkeit auf erwiesene Wohltaten; als vergleichbaren emblematischen Sachverhalt bildet die pictura im Hintergrund die Jungen des Kuckucks ab, die die Grasmücke verschlingen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 42).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3318"
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              page="E 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Spes aulica</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Orgel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Orgel</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der vergoldete Blasebalg der Orgel ist Sinnbild des Karrierestrebens am Fürstenhof; wie dieser heimlich betätigt wird, so streben die Emporkömmlinge mit List nach ihrem Vorteil (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 11).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3319"
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              page="E 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aut deo, aut mundo</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann mit geflügelten Armen, dessen Füße an einen Geldsack gefesselt sind, versucht vergeblich zu fliegen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (geflügelter M., an Geldsack gefesselt, versucht zu fliegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Geldsack (geflügelter Mann, an G. gefesselt, versucht zu fliegen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der geflügelte Mann vergeblich zu fliegen versucht, da er von einem Geldsack zurückgehalten wird, so ist es dem Menschen unmöglich, Gott und Welt gleichermaßen zu ehren; das lateinische Motto ist den "Adagia" des Erasmus von Rotterdam entnommen (I 683, S. 83v) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 47).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3320"
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              page="E 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Lux corporis anima</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">hinter Sapientia mit Buch und Lampe steht ein Gelehrter</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Gelehrter (hinter Sapientia mit Buch und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Sapientia (Gelehrter hinter S. mit Buch und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Gelehrter hinter Sapientia mit B. und Lampe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Lampe (Gelehrter hinter Sapientia mit Buch und L.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Sapientia eine brennende Laterne hält, so erweckt erst die Seele den Körper zum Leben; das Buch ist ebenfalls Attribut der Sapientia, der Greis im Bildhintergrund ist als Gelehrter zu deuten; ungeklärt bleibt der Verweis auf die Metalle Blei und Eisen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 6).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3321"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00091"
              page="E 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Sola ferenat virtus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Tugend geht durch unwegsames Gelände und hinterläßt Spuren</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Virtus (hinterläßt Fußspuren im Gelände)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Tugend auf ihrem Weg Spuren hinterläßt, so soll der Mensch der Tugend folgen, ohne der alles hinfällig ist (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 39).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3322"
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              page="E 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Medicina animae verbum dei</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Tischgesellschaft mit Dienerin und Hund</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tischgesellschaft (mit Hund)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (Tischgesellschaft mit H.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Zunge des Hundes körperliche Wunden heilt, so heilt das Wort Gottes die Seele des Menschen; die subscriptio nennt den Priester als Vermittler des göttlichen Wortes; die übrigen Bildgegenstände (Tischgegenstände, Tischgesellschaft, Dienerin)  bleiben ungeklärt.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3323"
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              page="E 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Explorant adversa viros</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann schlägt aus einem Feuerstein, der auf einem Schwamm liegt, Funken</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuerstein (und Feuerstahl)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuerstahl (und Feuerstein)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwamm</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie aus dem Stein nur dann Funken sprühen, wenn er mit dem Eisen geschlagen, und aus dem Schwamm nur Wasser fließt, wenn er zusammen gedrückt wird, so bedarf die Tugend der Prüfung; die subscriptio nennt als weitere Vergleiche Gold und Ofen, Eisen und Feile sowie Dreschflegel und Korn (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 40).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3324"
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              page="E 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Porro dios</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann schützt sich mit einem Buch vor Unwetter</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (schützt sich mit einem Buch vor Unwetter)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Mann schützt sich mit einem B. vor Unwetter)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Unwetter (Mann schützt sich mit einem Buch vor U.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie das Buch auf dem Rücken den Mann vor Unwetter schützt, so soll der Mensch die Unsicherheit des Hofes meiden (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 8).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3325"
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              page="E 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">In securis principis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Cicero mit Schwert, Buch und Zaumzeug sitzt auf einer Erdkugel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cicero (sitzt mit Schwert, Buch und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schwert (Cicero sitzt mit S., Buch und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Buch (Cicero sitzt mit Schwert, B. und Zaumzeug auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zaumzeug (Cicero sitzt mit Schwert, Buch und Z. auf Erdkugel)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Erdkugel (Cicero sitzt mit Schwert, Buch und Zaumzeug auf E.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt Cicero mit Schwert, Buch und Zaumzeug als Sinnbilder für Mut, Vernunft und Beratung; allerdings deutet die subscriptio allein das Schwert: Wie das Schwert aus Eisen oder Silber sein kann, so hängt das Wohlergehen der Untertanen von den Taten des Herrschers ab (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 14).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3326"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00096"
              page="F 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Quatuor pacis hostes</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mensch sitzt inmitten der vier Affekte</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mensch (und die vier Affekte)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Affekt (Mensch und die vier Affekte)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Jüngling inmitten von vier Fabelwesen sitzt, so ist der Friede von Neid, Hoffart, Geiz und Zorn bedroht; die Bedeutung des Hasens zwischen den Beinen des Mannes bleibt ungeklärt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 66).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3327"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00097"
              page="F 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Cede maiori</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Pygmäen greifen Herkules an</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pygmäe (Pygmäen greifen Herkules an)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Herkules (Pygmäen greifen H. an)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Pygmäen zum eigenen Nachteil Herkules angegriffen, so soll der Mensch sich nicht gegen Mächtige auflehnen; die subscriptio nennt als weiteren Vergleich Hasen, die an den Haaren des Löwen zupfen und ihn auf diese Weise reizen.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3328"
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              page="F 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ne nimis alta pete</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bellerophon stürzt vom fliegenden Pegasus herab</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bellerophon (stürzt vom Pegasus)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pegasus (Bellerophon stürzt vom P.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Bellorophon von Pegasus herabstürzt, als er zum Himmel emporsteigt, so entsteht dem Menschen aus Überheblichkeit großer Schaden (vgl. M. Holtzwart, Emblamtum Tyrocinia, Nr. 37).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3329"
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              page="F 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vivitur ingenio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Fischer mit Angelrute</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Angler</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Feder an der Angel des Fischers stets auf der Oberfläche des Wassers treibt, so überragt die Gelehrsamkeit die Leidenschaften; die Feder, Zeichen der Buchgelehrsamkeit, ist in der pictura nur schwer zu erkennen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 38).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3330"
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              page="F 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Mundi gratia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hund beißt einen Mann</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (beißt einen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Hund beißt einen M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hund seinen Herrn beißt, so folgt häufig Undankbarkeit auf erwiesene Wohltaten; als vergleichbaren emblematischen Sachverhalt bildet die pictura im Hintergrund die Jungen des Kuckucks ab, die die Grasmücke verschlingen (vgl. Emblem Nr. (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 42).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3331"
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              page="F 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Livor iners vitium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">armer und reicher Mann mit Schlangenschwänzen werden von Invidia gefesselt und geführt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Invidia (führt gefesselte Männer mit Schlangenschwänzen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Invidia führt gefesselte Männer mit Schlangenschwänzen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schlangenschwanz (Invidia führt gefesselte Männer mit Schlangenschwänzen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Invidia den Armen und den Reichen gefesselt führt, so läßt sich jeder Mensch von seinem Wahn leiten, auf den darüber hinaus die beiden Schwänze (Zeichen von Neid und Haß) verweisen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 43).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3332"
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              page="F 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Clavus clavo tenditur</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Skorpion</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Skorpion</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Skorpion nur dann sein tödliches Gift ausspritzt, wenn er bedrängt wird, so entsteht dem Menschen so lange kein Nachteil, so lange er keinem anderen Schaden zufügt  (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 41).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3333"
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              page="F 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Probitas laudatur, et alget</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">König des Feuers steht neben einem Koch mit Fackel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Koch (mit Fackel und Personifikation des Feuers)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (Koch mit F. und Personifikation des Feuers)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuer (Koch mit Fackel und Personifikation des F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Koch das Feuer benötigt, um seine Speisen zuzubereiten, so ist die Frömmigkeit die erste unter den Tugenden (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 44).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3334"
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              page="F 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Multi vocati, pauci electi</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hirsch neigt den Kopf mit hängenden Ohren zur Erde</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hirsch (hört nichts mit zur Erde geneigtem Kopf)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hirsch seine Umgebung nicht wahrnimmt, da er seinen Kopf zur Erde neigt und die Ohren herabhängen läßt, so ist der Mensch taub für das Wort Gottes, wenn er sich ausschließlich auf die irdischen Dinge konzentriert; das Motto ist Mt 20, 16 entnommen; die Auserwähltheit bezieht sich auf die nur wenigen Menschen zuteil werdende Gnade Gottes, die sich als Einsicht in die Vergänglichkeit der irdischen Güter erweist (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 45).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3335"
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              page="F 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fortunam reverere</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Zikade</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zikade</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Zikade während des Sommers ihre Stimme erhebt, im Winter jedoch völlig verstummt, so ist das irdische Glück wechselhaft und vergänglich (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 49).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3336"
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              page="F 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Solus sapiens dives</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Manius Curius Dentatus sitzt vor seinen Rüben und weist die Geschenken der samnitischen Boten zurück</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Curius Dentatus, Manius (weist Bestechungsgeschenke der Samniten zurück)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Dentatus, Manius Curius (weist Bestechungsgeschenke der Samniten zurück)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Manius Curius Dentatus die Bestechungsgeschenke der samnitischen Boten zugunsten seiner einfachen Rübenmahlzeit zurückweist, so übertrifft die Weisheit alle Reichtümer (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 52).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3337"
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              page="F 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Non in sermone sed virtute</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Esel mit Richterstab zwischen Kuckuck und Nachtigall</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Esel (mit Richterstab zwischen Kuckuck und Nachtigall)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Richterstab (Esel mit R. zwischen Kuckuck und Nachtigall)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kuckuck (Esel mit Richterstab zwischen K. und Nachtigall)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Nachtigall (Esel mit Richterstab zwischen Kuckuck und Nachtigall)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Esel im Wettstreit zwischen Kuckuck und Nachtigall ein unangemessenes Urteil spricht, so gibt es auch unter den Menschen zahlreiche ungerechte Richter, die sich zwar äußerlich angemessen darstellen, hinsichtlich der Tugend (der Gerechtigkeit) aber unverständig sind (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 46).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3338"
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              page="F 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Latet sub melle venenum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Biene</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Biene</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Biene zwar den süßen Honig herstellt, dennoch aber über einen giftigen Stachel verfügt, so üben sich die Menschen in heuchlerischer Rede und lassen es an entsprechenden Werken fehlen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 51).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3339"
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              page="F 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Medicum honora</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Äskulap thront inmitten zahlreicher Tiere</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Äskulap (inmitten verschiedener Tiere)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tier (Äskulap inmitten verschiedener Tiere)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt den inmitten zahlreicher Tiere throndenden Äskulap, dem sagenhaften Archetyp der Ärzte, denen jeder Mensch mit Achtung begegnen soll, da sie die Gabe besitzen, zu heilen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 48).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3340"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00110"
              page="F 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Luxuria multa desunt</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann steht neben einem aufgerichteten Schild, auf dem Karten, Fidel und Würfel abgebildet sind, darüber Helm und Tierschädel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (S. mit Spielkarten, Violine, Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kartenspiel (Schild mit K., Violine, Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Violine (Schild mit Kartenspiel, V., Würfel und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Würfel (Schild mit Kartenspiel, Violine, W. und Schweinekopf)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schweinekopf (Schild mit Kartenspiel, Violine, Würfel und S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der auf ein Schildwappen mit Würfel, Geige und Karten deutende Mann versinnbildlicht den leichtlebigen Verschwender; Tierschädel und Helm bleiben ungeklärt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 54). Möglicherweise repräsentiert der Schweinekopf jedoch luxuriöse Speisen, während der Helm als Bestandteil des Wappens aufzufassen ist.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3341"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00111"
              page="F 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Avaritia desunt omnia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann, von zahlreichen Speisen umgeben, nagt an einem Knochen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (nagt inmitten zahlreicher Speisen an einem Knochen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knochen (Mann nagt inmitten zahlreicher Speisen an einem K.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Speise (Mann nagt inmitten zahlreicher Speisen an einem Knochen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der von üppigen Speisen umgebene und an einem Knochen nagende Mann versinnbildlicht den geizigen Menschen, der sich durch Habsucht auszeichnet; als Vergleich führt die subscriptio den Hund an, der ebenfalls an einem Knochen nagt (vgl. Emblem Nr. 97). (Vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 53).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3342"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00112"
              page="G 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Magnas inter opes inops</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">zwei Bettler mit Hund vor einer Kochstelle, dahinter vertreibt Geiz einen Mann</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bettler (zwei B. an einer Kochstelle)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kochstelle (zwei Bettler an einer Kochstelle)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Avaritia (vertreibt einen Mann)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Avaritia vertreibt einen M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die verarmten Männer am offenen Feuer ihr karges Essen zubereiten, so darbt der Geizige, obwohl er über einen großen Besitz verfügt; im Bildhintergrund wirft die Personifikation des Geizes einen Mann aus dem Haus (vgl. Emblem Nr. 96).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3343"
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              page="G 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Luxuria pestis blanda</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Zechgelage</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zechgelage</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die zechende Gesellschaft versinnbildlicht die Gefährdung des menschlichen Wesens durch Maßlosigkeit, der selbst Kriege nachstehen (vgl. Emblem Nr. 99).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3344"
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              page="G 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Malus pro rumine rumor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Männer und Frauen beim gemeinsamen Essen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Essen</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die unmäßig essende und trinkende Gesellschaft versinnbildlicht die Maßlosigkeit des Menschen; (vgl. Emblem Nr. 98).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3345"
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         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Veneris illex Bacchus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">tanzende Paare</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tanz</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die tanzenden Paare versinnbildlichen die Geselligkeit, als deren Gewährsmann das Motto "Bacchus" (Wein) nennt.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3346"
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              page="G 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Gulae servitus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Vieh wird geschlachtet, dahinter Zubereitung und Verzehr</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mahlzeit (Vor- und Zubereitung einer M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt die Zubereitung einer Mahlzeit vom Schlachten des Viehs bis zum Auftrag auf den Tisch und versinnbildlicht auf diese Weise die Gefahr, die dem Menschen aus Völlerei und Maßlosigkeit entsteht; das geschlachtete Tier im Bildvordergrund illustriert auf besonders drastische Weise den Tod als die größte drohende Gefahr.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3347"
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              page="G 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nusquam tuta fides</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bauer, der einen Grenzstein versetzt, und Vogelsteller</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bauer (versetzt einen Grenzstein)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Grenzstein (Bauer versetzt einen G.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Vogelfänger</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Bauer einen Grenzstein versetzt und der Vogelsteller Fallen aufstellt, so herrscht Betrug und Untreue auf der Welt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 58).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3348"
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              page="G 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Male parta, male pereunt</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann mit geflügelten Armen, dessen Beine an Geldsäcke gefesselt sind, versucht vergeblich zu fliegen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (geflügelter M., an Geldsack gefesselt, versucht zu fliegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Geldsack (geflügelter Mann, an G. gefesselt, versucht zu fliegen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann an einen Geldsack gebunden ist und dennoch zu fliegen versucht, so soll der Mensch nicht auf unrecht erworbenes Gut vertrauen, sondern Gott suchen; das Motto erinnert an die "Adagia" des Erasmus von Rotterdam ("Male quaesitum male dilabitur", I 683, S. 83v) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 47).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3349"
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              page="G 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">In picturam veneris</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Venus und Amor blicken auf einen nackten Mann, der davon rennt, daneben verschiedene Gegenstände, darunter Laute, Mantel und Topf</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (V., Cupido, nackter Mann und erbeutete Gegenstände)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Venus, C., nackter Mann und erbeutete Gegenstände)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (Venus, Cupido, nackter M. und erbeutete Gegenstände)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann ohne Kleider vor der Göttin Venus flieht, so ist der auf die Liebe blind vertrauende Mensch unverständig und seines Besitzes beraubt; die Gegenstände in der linken Bildhälfte illustrieren die von der Göttin erbeuteten Dinge (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 56).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3350"
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              page="F 5r (= G 5r)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Venus cor nupta Vulcano</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Jupiter vermählt Vulkan und Venus, bei der Amor steht</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Jupiter (vermählt Vulcanus und Venus im Beisein Cupidos)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Vulcanus (Jupiter vermählt V. und Venus im Beisein Cupidos)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Venus (Jupiter vermählt Vulcanus und V. im Beisein Cupidos)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (Jupiter vermählt Vulcanus und Venus im Beisein C.s)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Jupiter den Vulkan mit Venus vermählt, so ist jede Liebe vom Feuer der Leidenschaft geprägt (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 57).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3351"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00121"
              page="F 5v (= G 5v)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">In picturam amoris</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Amor mit einer Taube verbrennt seinen Köcher mit den Liebespfeilen und den Bogen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Cupido (mit Taube verbrennt seine Pfeile)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Taube (Cupido mit T. verbrennt seine Pfeile)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pfeil (Cupido mit Taube verbrennt seine Pfeile)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Attribute Pfeile, Köcher und Bogen von Amor in das Feuer gelegt werden, so weckt die Liebe beim Menschen die Leidenschaft; die Taube ist Sinnbild der Venus und der Gattentreue (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 23).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3352"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00122"
              page="G 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nec mundus sine Sole, nec est sine prole, (quod aiunt) Felix coniugium, laetificusque torus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ehemann, der ein Feuer löscht, mit Frau und Kind</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (M. mit Frau und Kind löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frau (Mann mit F. und Kind löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kind (Mann mit Frau und K. löscht Feuer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuer (Mann mit Frau und Kind löscht F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Das Ehepaar mit Kind versinnbildlicht die Familie, das Ziel jeder Liebe. Die subscriptio nennt als Vergleichsbild die Sonne: Wie die Welt ohne Sonne dunkel ist, so ist die Familie ohne Nachwuchs freudlos; daß der Mann das Feuer der Leidenschaft löscht, verweist auf die mit der Geburt einhergehende Ersetzung der Leidenschaft durch gegenseitigen Beistand (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 24).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3353"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00123"
              page="G 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Culpae poena comes</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Orion verfolgt in Begleitung eines Hundes Diana, die zwei Hunde an der Leine führt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Orion (und Diana mit Hunden)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Diana (und Orion mit Hunden)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (Orion und Diana mit Hunden)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de"> Wie Orion durch einen Skorpion gestochen wird, da er Diana nachstellt, so wird der Menschen für unzüchtiges Verhalten gestraft; der Skorpion wird in der pictura nicht abgebildet, die Hunde versinnbildlichen wohl die hartnäckige Treue (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 36).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3354"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00124"
              page="G 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Pietati studendum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">König des Feuers steht neben einem Koch mit Fackel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Koch (mit Fackel und Personifikation des Feuers)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fackel (Koch mit F. und Personifikation des Feuers)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Feuer (Koch mit Fackel und Personifikation des F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Koch das Feuer benötigt, um seine Speisen zuzubereiten, so soll sich der Mensch in der Frömmigkeit üben (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 44).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3355"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00125"
              page="G 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Felicitas subita metuenda</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Zikade</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Zikade</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Zikade während des Sommers ihre Stimme erhebt, im Winter jedoch völlig verstummt, so ist das Glück vergänglich (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 49).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3356"
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              page="G 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Parvus hostis nullus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Skorpion (Skarabäus)</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Skorpion</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Skarabäus</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Skarabäus dem Adler seine Eier unterschiebt, so wird Stärke durch List überwunden; die pictura zeigt einen Skorpion, der von der subscriptio als Skarabäus gedeutet wird (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 41).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3357"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00127"
              page="G 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Quod potes, id tenta</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mohr mit Flasche tritt aus einem Badehaus</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mohrenwäsche</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der Mohr, der mit dunkler Hautfarbe aus dem Badehaus tritt, versinnbildlicht die vergebliche Mühe; die Flasche in der Hand des Mohren ist wohl ein Attribut der Reinigung. Die subscriptio nennt als Vergleichsbild die Unmöglichkeit, aus der Nacht den Tag zu machen (vgl. Emblem Nr. 134).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3358"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00128"
              page="H 1r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Precio non prece</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Dirne wird von einer Harpyie an Fesseln geführt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Harpyie (führt gefesselte Dirne)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Dirne (Harpyie führt gefesselte D.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Harpyie eine Frau an Fesseln führt, so zeichnet sich die Dirne durch ihre Habgier aus, vor der man sich hüten soll (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 55).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3359"
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              page="H 1v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nescit vox missa reverti</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hand auf einem Wappenschild, die einen Aal festhält</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (zeigt eine Hand, die einen Aal festhält)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hand (ein Schild zeigt eine H., die einen Aal festhält)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Aal (ein Schild zeigt eine Hand, die einen Aal festhält)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Hand den Aal festhält, so soll der Mensch darauf achten, nicht unbedacht zu sprechen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 62).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3360"
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              page="H 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription>Nomos kai chora</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Polyp vor dem Boot eines Fischers</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Polyp (und Fischer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Tintenfisch (und Fischer)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fischer (und Polyp)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Fischer (und Tintenfisch)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Polyp sich seiner Umgebung anpassen kann, um den Fischer zu überlisten, so herrscht bisweilen betrügerische Schmeichelei (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 64).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3361"
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              page="H 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Conscientia mille testes</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Einem Hund ist ein Säckchen mit Erbsen an seinen Schwanz gebunden</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (hat ein Säckchen mit Erbsen am Schwanz)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Erbse (Hund hat ein Säckchen mit Erbsen am Schwanz)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hund, aufgrund des Erbsensäckchens, unaufhörlich flieht, obwohl er den Grund dafür nicht ausmachen kann, so hat ein vom schlechten Gewissen geplagter Mensch niemals Ruhe; das Motto ist den "Adagia" des Erasmus von Rotterdam entnommen (I 991, S. 111) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 59).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3362"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00132"
              page="H 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Laetitiae comes dolor</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ein lachender Mann sitzt an einem Teich</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (sitzt lachend am Teich)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Teich (Mann sitzt lachend am T.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann am Rande eines Teiches sitzt und lacht, so ist alle Freude vergänglich; der Teich ist Sinnbild der Vergänglichkeit (vgl. Emblem Nr. 118, 122) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 60).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3363"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00133"
              page="H 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Nil nimium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ein Adler tötet Aeschylus, indem er eine Schildkröte auf dessen kahlen Schädel fallen läßt.</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Adler (läßt Schildkröte auf Aeschylus fallen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schildkröte (Adler läßt S. auf Aeschylus fallen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Aeschylus (Adler läßt Schildkröte auf Ae. fallen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die Pictura zeigt den Tod den griechischen Tragödiendichters Aeschylus, dem angeblich ein Adler eine Schildkröte auf den kahlen Schädel fallen ließ, da der Vogel diesen irrtümlich für einen Felsen hielt, auf dem ein Adler nach antiker Vorstellung Schildkröten zerschellen läßt, um an deren Fleisch zu gelangen. Damit wird gemäß der deutschsprachigen Subscriptio deutlich gemacht, daß zu viel Trauer - wie übermäßige Freude - den Untergang bereitet, wobei hier das Verfassen von Tragödien als Ausdruck einer übergroßen Trauer aufgefaßt wird. Entsprechend soll sich der Mensch extremer Trauer und Freude enthalten und ein rechtes Maß finden, da gemäß dem deutschsprachigen Motto auf Angenehmes wieder Unangenehmes folgt und umgekehrt. % Das Buch, das Aeschylus in der Hand hält, ist  Zeichen der Weisheit und Gelehrsamkeit des Dichters. (Vgl. Emblem Nr. 117, 122; vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 61).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3364"
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              page="H 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Quatuor hominis affectus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mensch sitzt inmitten der vier Affekte</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mensch (und die vier Affekte)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Affekt (Mensch und die vier Affekte)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Jüngling inmitten von vier Fabelwesen sitzt, so soll der Mensch stets das vernünftige Mittelmaß zwischen Freude, Schmerz, Furcht und Hoffnung halten; der Hase zwischen den Beinen des Mannes wird nicht gedeutet (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 66).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3365"
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              page="H 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Pro aris et focis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Kraniche kämpfen gegen Pygmäen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kranich (Kraniche kämpfen gegen Pygmäen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pygmäe (Kraniche kämpfen gegen Pygmäen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Kraniche wegen der geraubten Eier gegen die Pygmäen kämpfen, so soll das Vaterland gegen Feinde verteidigt werden.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3366"
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              page="G 5r (= H 5r)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fama virtute lucranda</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">fliegende Tugend mit Schild und Helm</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Virtus (fliegende V. mit Schild und Helm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Schild (fliegende Virtus mit S. und Helm)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Helm (fliegende Virtus mit Schild und H.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Tugend Helm und Schild in den Himmel trägt, so ist der Ruhm, der von Tugend wegen kommt, ewig; Helm und Schild sind Zeichen der Tapferkeit und Reinheit (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 65).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3367"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00137"
              page="G 5v (= H 5v)">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">In utrumque paratus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">L. Aemilius Paullus auf dem Triumphwagen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Aemilius Paullus, L. (auf dem Triumphwagen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Triumphwagen (L. Aemilius Paullus auf dem T.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Mit L. Aemilius Paullus, der auf einem Triumphwagen durch die Menge gezogen wird, wird zum rechten Maßhalten aufgefordert (vgl. Emblem Nr. 117, 118).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3368"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00138"
              page="H 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vitae via mortalis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Walfänger</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Walffänger</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie den Walfängern auf ihrer Fahrt stets große Gefahren drohen, so ist das Leben von Leid gekennzeichnet und führt in den Tod; die Stadtkulisse im Bildhintergrund illustriert den Tod als "Zillstad".</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3369"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00139"
              page="H 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vine moriture</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Ein Knabe steht vor König Philipp von Makedonien und spricht 'Ich bin ein Mensch'</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Philipp von Makedonien (und Knabe)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Knabe (und Philipp von Makedonien)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie König Philipp von Makedonien sich jeden Morgen von einem Knaben den Ausspruch 'Ich bin ein sterblicher Mensch' vorsagen ließ, so soll sich der Mensch an die eigene Sterblichkeit erinnern (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 67).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3370"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00140"
              page="H 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Mundana gloria vana</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">nackter König legt die Insignien seiner irdischen Macht ab und steigt ins Grab, während im Hintergrund ein Mann seinem Grab entsteigt</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">König (hat Insignien seiner Macht abgelegt und steigt ins Grab)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Grab (König hat Insignien seiner Macht abgelegt und steigt ins G.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mensch (steigt aus dem Grab)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Grab (Mensch steigt aus dem G.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der König die Insignien seiner weltlichen Herrschaft ablegt, so soll der Mensch auf irdischen Ruhm verzichten und statt dessen sein Heil bei Gott suchen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 68). Denn durch die Auferstehung nach dem Tod wird der Mensch der Unsterblichkeit teilhaft, die allen irdischen Glanz nichtig macht.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3371"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00141"
              page="H 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Tres mundi aetatis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Abraham und Isaak, Moses und Christus</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Christus (mit Moses, Abraham und Isaak)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Moses (Christus mit M., Abraham und Isaak)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Abraham (Christus mit Moses, A. und Isaak)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Isaak (Christus mit Moses, Abraham und I.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Abraham und Isaak, Moses und Jesus Christus verkörpern die drei Weltalter, über die Gott herrscht, da er sie jederzeit wegen der Sündhaftigkeit des Menschen verkürzen kann; die subscriptio nennt Adam anstelle Abrahams (Isaak) (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 69).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3372"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00142"
              page="H 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Spes altera vitae</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Frosch</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frosch</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Frosch während des Winters unter der Erde verborgen liegt, im Frühling aber seinen Winterschlaf beendet und erneut ans Tageslicht kommt, so erweckt Gott den Menschen nach seinem Tod zum ewigen Leben (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 70).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3373"
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              page="H 8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Summa rerum</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Christus auf einer Wolke zieht Adam zu sich empor</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Christus (auf einer Wolke, zieht Adam zu sich empor)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wolke (Christus auf einer W. zieht Adam zu sich empor)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Adam (Christus auf einer Wolke zieht A. zu sich empor)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie Christus den Adam zu sich empor zieht, so soll der Mensch auf das ewige Leben hoffen (vgl. M. Holtzwart, Emblematum Tyrocinia, Nr. 71).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3374"
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              page="I 2r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Provinctus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Soldat mit Schwert, Lanze und Schild</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Frühling (Personifikation)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Soldat</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie die Personifikation des Frühlings mit Schwert, Lanze, Schild, Helm und Brustpanzer angetan ist, so vertreibt der Frühling den Winter.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3375"
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              page="I 2v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Foetura</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Hirte mit Flöte und Stab</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hirt (mit Flöte und Ziegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Flöte (Hirt mit F. und Ziegen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ziege (Hirt mit Flöte und Ziegen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Hirte zum Aufbruch die Flöte bläst, so treibt der Bauer im Frühling das Vieh auf die Heide.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3376"
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              page="I 3r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Florilegium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Frau mit Haarkranz, umgeben von Gewächsen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mai (Personifikation des Monats M.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt eine Frau mit Blumenkranz und Blumenkleid, die von zahlreichen Gewächsen umgeben ist, als Personifikation des Monats Mai; wie im Mai die Natur zu blühen beginnt, so erwacht beim Menschen in dieser Zeit die Liebe.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3377"
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              page="I 3v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Foenisecium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bauer mit Sense</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Juli (Personifikation des Monats J.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bauer (mit Sense)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Sense (Bauer mit S.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt einen Mann mit Sense und Bl.kranz auf dem Haupt als Personifikation des Monats Juli.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3378"
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              page="I 4r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Messis</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bauer mit Sichel</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">August (Personifikation des Monats A.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bauer (bei der Ernte)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Ernte (Bauer bei der E.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt einen Bauern, der mit einer Sichel Getreideähren abschneidet, als Personifikation des Monats August.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3379"
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              page="I 4v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aestus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">trinkender Mann</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (trinkt aus Flasche)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Flasche (Mann trinkt aus F.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der aus einem Dampfbad tretende nackte Mann aus einer Flasche trinkt, um seinen Durst zu stillen, so trocknen die Hundstage (Sirius) das Land aus, so daß es gewässert werden muß; die pictura zeigt den Mohren, der aus dem Badehaus tritt (vgl. Emblem Nr. 112).</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3380"
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              page="I 5r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Vindemia</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Mann vor einem Weinstock</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Mann (ißt Weintraube)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Weintraube (Mann ißt W.)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Weinstock</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Mann Trauben von einem Weinstock pflückt, um sie zu essen, so findet im Herbst die Weinlese statt.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3381"
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              page="I 5v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aucupium</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Vogelsteller mit Käfig und Leimruten</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Vogelfänger</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt einen Vogelsteller mit Leimruten und Käfig als Personifikation des Mitherbstes, der Zeit des Vogelfangs; die zahlreichen gefangenen Vögel im Bildhintergrund verdeutlichen die Szene.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3382"
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              page="I 6r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Aratio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bauer beim Pflügen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bauer (beim Pflügen)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Pflug (Bauer beim Pflügen)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt einen Bauern beim Pflügen des Ackers als Personifikation des Monats März; die Apodosis des zweiten Verses nennt mit dem Gottvertrauen einen heilsgeschichtlichen Aspekt.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3383"
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              page="I 6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Satio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Bauer bei der Aussaat</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Bauer (bei der Aussaat)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Die pictura zeigt einen Bauern bei der Aussaat als Personifikation der Saatmonate; der Mann im Bildhintergrund bereitet mit seinem Rechen die Aussaat vor; der zweite Vers bindet das Gedeihen an die Macht Gottes.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3384"
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              page="I 7r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Venatio</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Jäger mit Jagdhorn und Meute</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Jäger (mit Hunden)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Hund (Jäger mit Hunden)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Der Mann mit Leine und zwei Hunden illustriert das Jagdgeschehen nach Beendigung der Arbeit.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3385"
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              page="I 7v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Focus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Greis sitzt vor einem Kamin</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Greis (vor dem Kamin)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Kamin (Greis vor dem K.)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Greis, so müssen sich die Menschen im Winter am Feuer wärmen; die Illustration bietet darüber hinaus die Jahreszeit (Winter) als Metapher für das Lebensalter.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3386"
              xlink:href="http://mdz1.bib-bvb.de/~emblem/loadframe.html?toc_name=reusn_aureol.html&amp;img_id=img_reusn_aureol00011"
              page="6v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Ad insignia inclitae domus Norvegiae et Holsatiae</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Wappen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wappen</keyword>
         </pictura>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3387"
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              page="8v">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="de">Mein Hoffnung zu Godt Allein / Trew ist WiltBradt</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Wappen</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wappen</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Zur Formulierung "Rara fides avis" in der Subscriptio vgl. Wander 5, Sp. 1311, Nr. 66.</theme>
      </emblem>
      <emblem xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" id="Intern_ID3388"
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              page="K 8r">
         <motto xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <transcription xml:lang="la">Fortitudo et laus et salus mea dominus</transcription>
         </motto>
         <pictura xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz">
            <figDesc xml:lang="de">Löwe mit Stern, darunter Wappenschild und Helm</figDesc>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Wappen</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Löwe (mit Stern)</keyword>
            <keyword xml:lang="de" type="pictorial">Stern (Löwe mit Stern)</keyword>
         </pictura>
         <theme xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:lg="Sprachkonkordanz" xml:lang="de">Wie der Löwe einen Stern hält, so nähert sich das Werk Reusners der göttlichen Wahrheit; Helm und Wappenschild lassen sich als Zeichen der beständigen Tapferkeit ("Fortitudo" der Bildumschrift) auffassen.</theme>
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