Scannertechnik
Im Vorgängerprojekt, in dem die Digitalisierung der
Quellen abgeschlossen wurde, kamen verschiedene Verfahren
zum Scannen alter Drucke zum Einsatz. Zunächst erfolgte
die Digitalisierung vom Film durch einen Dienstleister.
Anfängliche Versuche mit bitonalen Scans scheiterten
an der mangelnden Qualität, vor allem bei den zahlreichen
Illustrationen. Nach dem Wechsel auf Graustufen-Scans erhielt
man eine akzeptable Qualität (s. Beispiel).
Die besten Ergebnisse ließen sich mit Direktdigitalisierung
in Farbe erzielen (s. Beispiel).
Angesichts des schwierig zu handhabenden Materials - Drucke
in großer Formatvielfalt, großformatige Kupfertafeln,
zum Teil in Sammelbänden und eng zusammengebunden -
kam nur eine digitale Kamera in Betracht. Eingesetzt wurde
eine digitale Farbvideokamera (Progres 3012 der Firma Jenoptik),
mit der die Drucke in hoher Qualität von ca. 300 dpi
digitalisiert wurden. Von den bereits verfilmten Drucken
wurden - zur Schonung der Originale - Graustufendigitalisate
der Filme erstellt. Zur Präsentation im Internet werden
die Digital Master (TIFF) von ca. 20-45 MB auf rund
150kB (JPEG) reduziert.



