Gertrud Boernieck - Augenlust. Unikate Bücher

Vom 29. Januar bis zum 25. April 2010 im Malerbuchsaal der Herzog August Bibliothek

Gertrud Boerniecks Techniken, Literatur und bildende Kunst zu kombinieren, sind vielfältig: Die Künstlerin malt und zeichnet, erstellt Collagen und gebraucht dabei die unterschiedlichsten Gestaltungselemente aus dem Bereich der bildenden Kunst und der Grafik. Auch die Materialien, die sie verwendet, sind vielfältig und immer wieder überraschend. Neben verschiedensten Papieren, Pappen und Stoffen setzt Gertrud Boernieck Filz, Metall, Treibholz und Leinwände ein. Auch Objekte wie Wäscheklammern, CDs und Bonbonpapiere finden in den Künstlerbüchern Gertrud Boerniecks Verwendung. Durch die Kombination von Arbeitstechnik, der variantenreichen Handschrift Boerniecks und dem jeweiligen literarischen Text entstehen unikate Gesamtkunstwerke. Jedes ihrer Malerbücher verdeutlicht ihre Liebe zur Literatur. Neben eigenen Texten verwendet sie beispielsweise Texte von Goethe, Rilke, Trakl, Schwitters und Ingeborg Bachmann. Wichtig ist ihr dabei, die Texte nicht bloß zu illustrieren; Gertrud Boernieck möchte mit der multimedialen Arbeitsweise der eigenen Textinterpretation stärkere Ausdruckskraft verleihen. In der Ausstellung waren zahlreiche Künstlerbücher und Buchobjekte Boerniecks zu sehen.