Das Muster das verbindet. Künstlerbücher von Barbara Fahrner

„Das Muster das verbindet. Künstlerbücher von Barbara Fahrner“ lautete der Titel der Malerbuchausstellung, die am Sonntag, 30. August 2015 in der Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta eröffnet wurde. Nach einer Begrüßung durch Thomas Stäcker, kommissarischer Direktor der Herzog August Bibliothek, hielt Eva-Maria Hanebutt-Benz, ehemalige Direktorin des Gutenberg-Museums Mainz, einen Eröffnungsvortrag über die Künstlerin mit dem Titel „Wortsprache/Bildsprache“.

Das Muster ist nichts Festes, eher ein Tanz, der sich in immer neuen Nuancen bewegt. Seine Variationen in Wort und Bild aufzufinden und aufzuzeichnen, ist das Thema dieser Ausstellung. Sie ist das Ergebnis eines vierjährigen Projektes der Künstlerin Barbara Fahrner, an dessen Ende 54 Bücher und 32 Schautafeln mit Fotografien entstanden sind. Angeregt durch die Lektüre von Gregory Bateson, Erwin Schrödinger und Heinz von Foerster suchte Fahrner nach Beispielen für „Das Muster das verbindet“ in Text, Zeichnung und Fotografie.

Barbara Fahrner wurde 1940 geboren, lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Sie absolvierte ein Studium der Medizin und der Kunstpädagogik und begann 1982 mit der Arbeit an Künstlerbüchern. Von 1986 bis 1987 wurde ihr bekanntes „Kunstkammerprojekt“ in Deutschland, den Niederlanden, den USA und der Schweiz ausgestellt. Im Jahr 1992 war sie als Stipendiatin an der Herzog August Bibliothek. Ab 1992 arbeitete sie zusammen mit Granary Books, New York, woraus sich regelmäßige mehrmonatige Arbeitsaufenthalte in New York ergaben. Ab 2009 arbeitete Fahrner am Projekt „Das Muster, das verbindet“. Ihre Werke befinden sich in Museen, Bibliotheken und privaten Sammlungen in Deutschland, England, den Niederlanden, den USA, Frankreich, Schweiz, Australien und Neuseeland.

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