Sieben Jahre Krieg. Lessing 1756 bis 1763

»Sieben Jahre Krieg. Lessing 1756–1763«

Die Herzog August Bibliothek und die Lessing-Akademie zeigen die von der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz erarbeitete Tafelausstellung »Sieben Jahre Krieg. Lessing 1756–1763« vom 5. Juni bis 10. Juli im Lessinghaus. Die Eröffnung der Ausstellung war am 5. Juni 2014, um 11.00 Uhr im Gartensaal des Lessinghauses.

Die Ausstellung folgt Lessing durch die Zeit des Siebenjährigen Krieges und vergegenwärtigt anhand seiner Biographie, seiner Briefe und Werke wesentliche Aspekte des Siebenjährigen Krieges. Lessings Leben und Werk sind vielfach durch Kriegserfahrungen bestimmt. Als Schüler erlebt er, wie »das arme Meißen« mit der von ihm besuchten Fürstenschule St. Afra zur Lazarettstadt wird. Mitte 1756 zwingt ihn der Beginn des Siebenjährigen Krieges zum Abbruch einer geplanten Europareise, was er mit den Worten »Dank sei dem Könige von Preußen!« kommentiert. 1759 veröffentlicht Lessing den Einakter Philotas, eine deutliche Abkehr vom Heroischen Trauerspiel. 1760 geht er als Sekretär des preußischen Generals Bogislaw von Tauentzien nach Breslau, wo er Zeuge des Kriegsgeschehens wird. Minna von Barnhelm, die erste deutsche »Theaterproduktion, von spezifisch temporärem Gehalt« (Goethe), spielt in der schwierigen Situation der unmittelbaren Nachkriegszeit im August 1763.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr

Die Einlaung zur Eröffnung finden Sie hier.