Dr. Nina Niedermeier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Projekt Automatische Bilderkennung frühneuzeitlicher Porträtgrafik als App (PortApp)

Telefon: 05331/808-317
E-Mail: niedermeier@hab.de

Forschungsschwerpunkte

  • Porträt und Porträtähnlichkeit in der frühen Neuzeit
  • Heiligkeit in der religiösen Kunst des 16.-18. Jahrhunderts
  • Grenzverläufe des Sakralen und Profanen
  • Kunst und Konfession
  • Rezeptionsgeschichte weiblicher Helden
  • Visuelle Ähnlichkeit in der Bildmustererkennung

Curriculum vitae

  • 2020: Herzog-Ernst-Stipendiatin am Forschungszentrum Gotha, seit Mai wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Herzog August Bibliothek (Projekt „PortApp“)
  • 2018-2019: wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 2018: Promotion („mit Auszeichnung“) an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg zum Thema „Die ersten Porträts der Beati und Santi moderni. Porträtähnlichkeit in nachtridentinischer Zeit.“
  • 2015-2016: Stipendiatin am Deutschen Historischen Institut in Rom und am Deutschen Forum Kunstgeschichte in Paris
  • 2009-2014: Projektmitarbeiterin in musealen Ausstellungsprojekten und Mitarbeit im wissenschaftlichen Lektorat (C.H.Beck Verlag)
  • 2002-2009: Studium der Mittleren und Neueren Kunstgeschichte (Magister Artium) und der Philosophie, Kunstpädagogik und Ethnologie als Nebenfächer an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Publikationen

Monographien

‘Die ersten Bildnisse von Heiligen der Frühen Neuzeit. Porträtähnlichkeit in nachtridentinischer Zeit’ (Salzburg, Univ., Diss., 2018, erscheint in der Schriftenreihe Jesuitica, Schnell + Steiner, Publikation in Vorbereitung).

Artikel

‘Christus als Vorläufer und Medium. Das Zerreißen des Tempelvorhangs als Sinnbild heroischer Grenzüberschreitung’, in: Christus als Held und seine heroische Nachfolge. Zur imitatio Christi in der Frühen Neuzeit (Frühe Neuzeit 235). Hg. von Achim Aurnhammer und Johann Anselm Steiger, Berlin: De Gruyter 2020, S. 497-528.

‘Neun Heldinnen’, in: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 13.12.2019. DOI: 10.6094/heroicum/nhd1.0.20191213

‘Das nachtridentinische Heiligenporträt post mortem: Ignatius von Loyola und die konkurrierenden Erinnerungsbilder seiner figli spirituali’, in: Die nackte Wahrheit und ihre Schleier. Weisheit und Philosophie in Mittelalter und Früher Neuzeit. Studien zum Gedenken an Thomas Ricklin (Reihe Dokimion). Hg. von Christian Kaiser und Leo Maier. Münster: Aschendorff Verlag 2019, S. 405-430. Erscheint mit erweitertem Abbildungsteil auch in Scholion 12, 2020 (Mitteilungsblatt der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin).

‘Heroische Tugend (Katholizismus)’, in: Compendium heroicum. Hg. von Ronald G. Asch, Achim Aurnhammer, Georg Feitscher und Anna Schreurs-Morét, publiziert vom Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg, Freiburg 13.05.2019. DOI: 10.6094/heroicum/htkd1.0

Ritratti rubati: Portraits of Post-Tridentine Saints as pia fraus’, in: Sacred Images and Normativity: Contested Forms in Early Modern Art. Hg. von Chiara Franceschini. Turnhout: Brepols (erscheint 2020).

‘Miracle Sites: A Topographical Approach to Divine Manifestations in the Post-Tridentine Period’, in: Tagungsband der Hagiotheca (Croatian Hagiography Society), 2017 (zum Druck eingereicht).

‘The Artist's Memory: The vera effigies of Ignatius of Loyola’, in: Le immagini vive, Horti Hesperidum. Studi di storia del collezionismo e della storiografia artistica (Tor Vergata Universität), Rom 2015, fascicolo II, tomo I.

‘Das monumentale Bronzekruzifix der ehemaligen Jesuitenkirche St. Ignatius’, in: Franz Niehoff (Hrsg.), Die Stadt als Bühne der Bilder. Skulpturenstadt Landshut. München 2012, S. 300-309.

Verschied. Artikel in: Sebastian Holmer, Claudia Kapsner und Steffen Krämer (Hrsg.), Aufbruch ins 21. Jahrhundert. Münchner Architektur und Städtebau seit 1990. München 2011, S. 101-102, 105-106, 155-156, 198-199, 211-213, 244-247.