Kerstin Schnabel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Projekt "Katalogisierung der Bordesholmer Handschriften der Universitätsbibliothek Kiel"

Telefon: 05331/808-116
E-Mail: schnabel(at)hab.de

Forschungsschwerpunkte

Bibliotheksgeschichte Norddeutschlands
mittelalterliches Klosterleben
Wissensraum Stadt
Bildung und Frömmigkeit im Mittelalter

Curriculum vitae

Doktorandin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Kiel

seit August 2013 Mitarbeiterin im Projekt "Katalogisierung der Bordesholmer Handschriften der Universitätsbibliothek Kiel"

2008-2013 Mitarbeiterin im Projekt "Rekonstruktion und Erforschung niedersächsischer Klosterbibliotheken" an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

2007 und 2008 Stipendiatin des Landes Schleswig-Holstein

2006 Bordesholmer Universitätspreisträgerin

2000-2006 Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Publikationen

Aufsätze (in Auswahl)

zusammen mit Jörn Bockmann: Die Klosterbibliothek zu Bordesholm und die Fürstenbibliothek in Gottorf. Skizze eines möglichen Projekts, in: Oswald von Wolkenstein Jahrbuch 2005/2006, S. 113-119.

Streifzug durch die Bordesholmer Stiftsbibliothek, in: Jahrbuch für das ehemalige Amt Bordesholm 9 (2007), S. 13-24.

Die Bibliothek des Benediktinerklosters Cismar, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 134 (2009), S. 123-151.

Bücher im Leben der Augustiner-Chorherren von Bordesholm. Personengeschichtliche Aspekte der Bibliotheksforschung, in: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt/Anja Meesenburg (Hrsg.): Pfarrer, Nonnen, Mönche. Beiträge zur Klerikerprosopographie Schleswig-Holsteins und Hamburgs (Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins 49, Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte 55), Neumünster 2011, S. 59-79.

Die Buchschließen und -beschläge aus dem Rudekloster, in: DenkMal! Zeitschrift für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein 19 (2012), S. 106-110.

Bücherlegate in norddeutschen Städten des Spätmittelalters, in: Gabriel Zeilinger/Harm von Seggern (Hrsg.): "Es geht um die Menschen". Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters für Gerhard Fouquet zum 60. Geburtstag, Frankfurt/Main 2012, S. 127-144.

Mittelalterliches Buch- und Bibliothekswesen geistlicher Gemeinschaften in Schleswig und Holstein, in: Oliver Auge/Katja Hillebrand (Hrsg.): Klöster, Stifte und Konvente nördlich der Elbe. Zum gegenwärtigen Stand der Klosterforschung in Schleswig-Holstein, Nordschleswig sowie den Hansestädten Lübeck und Hamburg (Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins 120), Neumünster 2013, S. 165-216.

Ein Zeugnis der Marienfrömmigkeit im 14. Jahrhundert. Das Dorstädter Mariale Cod. Guelf. 617 Helmst, in: Britta-Juliane Kruse (Hrsg.): Rosenkränze und Seelengärten. Bildung und Frömmigkeit in niedersächsischen Frauenklöstern (Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek 96), Wiesbaden 2013, S. 137-146.
Darin auch folgende Exponatbeschreibungen:

  • Brevier mit einem Vers der Schreiberin Walburgis (Cod. Guelf. 1400 Helmst.), S. 187-189.
  • Besitzeinträge in einem gedruckten Windesheimer Brevier (Winterteil) (H: S 339.8° Helmst.), S. 195f.
  • Engelhus-Vokabular, einteilige Fassung (Cod. Guelf. 720 Helmst.), S. 212f.
  • Gedrucktes Windesheimer Brevier mit handschriftlichem Zusatz (H: S 460.2° Helmst.), S. 223f.
  • Psalterium mit Heiligenkalender (Hildesheim, Stadtarchiv, Best. 52 Nr. 386), S. 250f.
  • zusammen mit Ulrike Hascher-Burger: Teilnotiertes Breviarium Romanum aus dem Augustiner-Chorfrauenstift Dorstadt (Cod. Guelf. 541 Helmst.), S. 256-259.

 

zusammen mit Britta-Juliane Kruse: Bücher in Bewegung: Dynamisierung und Inventarisierung der Buchbestände im Augustinerchorfrauenstift Steterburg, in: Michael Embach/Claudine Moulin/Andrea Rapp (Hrsg.): Die Bibliothek des Mittelalters als dynamischer Prozess (Trierer Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften 3), Wiesbaden 2012 (2013), S. 147-175.