"Fruchtbringende Gesellschaft" - Die deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts

Palme "Fruchtbringende Gesellschaft"

Das Forschungs- und Editionsprojekt zur Fruchtbringenden Gesellschaft (1617-1680; 890 Mitglieder) widmet sich einer Organisation, die als ständeübergreifende deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts mit vielfältigen sprachlichen, literarischen, gelehrten und (bildungs-)politischen Ambitionen verknüpft war. Ihrem Wirken sind nationale und europäische Perspektiven inhärent, die bis zur Aufklärung produktiv blieben, welche wiederum selbst, wenn auch unter veränderten historischen Bedingungen, die Gesellschaft in mancherlei Zielen und Zwecken beerbte.

Die Quellentexte dieser Edition werden aus einer Vielzahl von Archiven und Sammlungen in Deutschland und Europa zusammengetragen; im weiten Fächer ihrer Themen, Gegenstände und Aspekte finden auch jenseits der engeren Sozietätsgeschichte die verschiedensten Forschungsinteressen und Frageperspektiven zur Frühen Neuzeit interdisziplinäre Anknüpfungspunkte.

Die Ausgabe wird erstmals möglichst alle in Angelegenheiten der Fruchtbringenden Gesellschaft gewechselten Briefe kritisch eingerichtet und kommentiert vorlegen, ergänzt um wichtige Akademiearbeiten und ausgewählte Quellenschriften. Zehn Bände sind bereits erschienen. Der elfte Band (1644-1646, zwei Teilbände) ist im August 2016 in den Druck gegangen. In der verbleibenden Laufzeit werden noch die beiden letzten Bände fertiggestellt.


Finanzierung: Akademienprogramm
Laufzeit: Januar 2001 – Dezember 2018
Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Conermann
Bearbeiter: Dr. Gabriele Ball, Dr. Andreas Herz, Jürgen May, Nico Dorn, Alexander Zirr (ab Nov. 2016)
Tel. 05331-808-245, -241, -285, -276, Fax -277