Frühneuzeittag 2017

12. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands 

DAS MEER. MARITIME WELTEN IN DER FRÜHEN NEUZEIT

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 5.-7. Oktober 2017

Anmeldeschluss für die Tagung ist der 20. September 2017

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Wahrnehmungen, Deutungen, Strategien

Für die Menschen in der Frühen Neuzeit war das Meer lebensnotwendig und lebensbedrohlich zugleich. In diesem Spannungsfeld fragt die Konferenz nach Vorstellungen und Erfahrungen derjenigen, die in Hafenstädten, an Küsten und Flüssen oder auf Inseln lebten. Sie fragt, wie die Menschen ihr Verhältnis zum Meer bestimmten, seine Ressourcen nutzten und seinen Gefahren begegneten.

Kontakte und Konflikte

Das Meer war immer ein Medium der Kooperation, aber auch der Kolonisierung und des Krieges. Die Konferenz fragt daher nach friedlichen Begegnungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, nach ökonomischen, ökologischen, politischen, sozialen und kulturellen Gewinnen und Verlusten. Sie fragt nach Vernetzungen, Transfers, Austauschbeziehungen und Wechselwirkungen maritimer Interaktion.

Reichweite und Dimensionen

Maritime Mobilität, Handel und Migration prägten selbst das „Hinterland“ und küstenferne Regionen. Sogar dort, wo man dies zunächst nicht vermuten würde, hat das Meer in der Frühen Neuzeit Spuren hinterlassen: beispielsweise in Kirchen, Schulen und Gelehrtenstuben oder in Bibliotheken und Sammlungen. Daher fragt die Konferenz nach Ausmaß und Einfluss des Maritimen und danach, wie und wo es sich ganz konkret dingfest machen lässt.

Potenzial und Perspektiven

Das Leben am, vom und mit dem Meer berührt viele Themenfelder der Frühneuzeitforschung. Ein Ziel der Konferenz ist es, diese zu bündeln und methodisch weiterzuentwickeln. Bei der Erforschung maritimer Welten geht es uns nicht zuletzt darum, neue Blickwinkel auf die Frühe Neuzeit zu erproben und Grenzen in Frage zu stellen – nationale und disziplinäre Grenzen, aber auch die Grenzen historiografischer Konzepte.

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