Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung

Studies which concentrate on the early modern period, another main focus of research at the library, are published in the series Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung and Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung.
The Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung contain publications of proceedings from conferences organised by the Herzog August Bibliothek and the Wolfenbütteler Arbeitskreis für Renaissanceforschung as well as monograph studies by individual scholars.

For books recently published in this series see the following list:

 

WAR 28: Heroen und Heroisierungen in der Renaissance

Heroen und Heroisierungen in der Renaissance

Herausgegeben von Achim Aurnhammer und Manfred Pfister

Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung 28.
340 Seiten mit 44 s/w-Abb.
ISBN: 978-3-447-06772-0. € 88,- online bestellen

In der Renaissance kam es europaweit zu einer grundsätzlichen Neubewertung und Pluralisierung des Heroischen: Einerseits setzte eine intensive Wiederbelebung antiker Helden-Vorstellungen ein, die nicht zuletzt die fürstliche und monarchische Selbstdarstellung prägte; andererseits erschütterte die Konfessionsspaltung den etablierten Kanon von Werten, an denen sich heroische Leistung messen ließ, und wuchs die Skepsis gegenüber einem nur militärischen Heldenkodex.
Die Beiträge des interdisziplinären Sammelbandes untersuchen die Konstruktion und die medialen Bedingungen von Helden-Bildern in Geschichte, Kunst, Literatur und Wissenschaft der Renaissance: Figuren wie Herrscher und Krieger, heroische Frauen, humanistische Geisteshelden, Reformatoren und Heilige zeigen die synchrone Vielfalt in dieser Schlüsselepoche des europäischen Heldendiskurses.

 

 

WAR 27: Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und
Literatur in der Renaissance

Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und
Literatur in der Renaissance

herausgegeben von Klaus Bergdolt und Manfred Pfister

Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung 27.
2011. 332 S. mit 31 s/w-Abb.
ISBN: 978-3-447-06605-1. € 84,– online bestellen

In der Renaissance tritt der Dialog zwischen den Naturwissenschaften, den Künsten und der Literatur in eine besonders intensive Phase ein. Dies wird dadurch begünstigt, dass sich in diesem Zeitraum Wissenschaft im modernen Wortsinn erst allmählich von den artes zu autonomisieren beginnt. Zahlreiche Renaissance-Gelehrte, -Wissenschaftler und -Künstler wie Vesalius, Galilei oder Bacon strebten nach dem Bildungsideal des ‚uomo universale‘ und vertraten die beiden noch nicht scharf getrennten Wissenskulturen in Personalunion oder zeigten doch zumindest, wie etwa Shakespeare, Leonardo da Vinci oder Montaigne, ein starkes Interesse am jeweils anderen Bereich. Dieser intensive Dialog zwischen den verschiedenen Wissenschaften und Künsten ist ein europäisches Phänomen, und entsprechend versammelt der vorliegende interdisziplinäre Band Beiträge von vierzehn internationalen Renaissance-Experten in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache.

 

 

WAR 26: Sebastian Brant und die Kommunikationskultur
um 1500

Sebastian Brant und die Kommunikationskultur um 1500

herausgegeben von Klaus Bergdolt, Joachim Knape, Anton Schindling und Gerrit Walther

Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung 26.
2010. 428 S. mit 42 s/w-Abb. und 4 Farbabb.
ISBN: 978-3-447-06300-5. € 98,– online bestellen

Der Band vereinigt die Beiträge von dreizehn Renaissance-Experten, die sich zu Leben, Werk und Wirken Sebastian Brants (1457–1521) äußern und dabei seine wichtige und zugleich ambivalente Rolle in der Intellectual History seiner Epoche neu ausleuchten. Dieser um 1500 in Europa berühmteste deutsche Autor, zunächst Basler Juraprofessor, dann Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg, erhebt seine Stimme in allen wichtigen politischen und kulturellen Diskursen seiner Zeit. Er ist der Prototyp des im Leben stehenden Humanisten und wird am Vorabend der Reformation als Dichter (insbesondere durch sein Narrenschiff), als Humanist, Jurist und Reichspropagandist Kaiser Maximilians I. zu einem der führenden Intellektuellen seiner Zeit.