Katalogisierung der Helmstedter Handschriften
Projektbeschreibung
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Für die Neukatalogisierung der
mittelalterlichen Handschriften der Herzog August
Bibliothek hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft
ein auf 5 Jahre angelegtes Teilprojekt bewilligt.
Ziel ist es, einen modernen Katalog zu allen Manuskripten
zu erstellen und den Katalog Otto von Heinemanns (1884ff.)
schrittweise zu ersetzen. Die Tiefenerschließung
erfolgt nach den entsprechenden Richtlinien der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. Aus dem Helmstedter Bestand sind
in den ersten zwei Jahren zunächst 60 mittelalterliche
Handschriften neu beschrieben worden, in drei weiteren Jahren werden die Handschriften bis Cod. Guelf.
450 Helmst. bearbeitet. Die zumeist lateinischen Codices dieses
Bestandes stammen zu einem großen Teil aus niedersächsischen
Klöstern und gelangten im Zuge der Reformation
bereits im 16. Jahrhundert in die Sammlung. Dieses Teilprojekt setzt die Arbeit fort, die in einem ersten Abschnitt in den Jahren 2001-2007 geleistet worden ist. Dr. Dieter Merzbacher, Dr. Christian Heitzmann und Dr. Helmar Härtel haben 150 mittelalterliche Handschriften des Helmstedter Bestandes (Cod. Guelf. 1 bis 276 Helmst.) bearbeitet. Ein gedruckter Katalog ist in Vorbereitung, gleichzeitig werden die Beschreibungen in Manuscripta Mediaevalia nachgewiesen. Die Publikation der aktuellen Projektergebnisse erfolgt bereits im Laufe der Projektarbeit und stützt sich dabei auf die Ergebnisse des MASTER-Projekts. Die bei der Beschreibung und Bestimmung
der spätmittelalterlichen Einbände erhobenen
Daten fließen in die ebenfalls von der DFG geförderte
Einbanddatenbank ein. |
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Liste der im Rahmen des ersten Teilprojekts bereits beschriebenen, sowie der im zweiten Teil voraussichtlich zu beschreibenden Handschriften . Dieses Projekt ist Teil des Forschungsschwerpunktes der Herzog August Bibliothek zur Geschichte der Universität Helmstedt. Weitere Projekte zu diesem Thema finden Sie hier:
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Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft |
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