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Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Literatur in der Renaissance

herausgegeben von Klaus Bergdolt und Manfred Pfister

Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung 27.
2011. 332 S. mit 31 s/w-Abb.
ISBN: 978-3-447-06605-1. € 84,-

In der Renaissance tritt der Dialog zwischen den Naturwissenschaften, den Künsten und der Literatur in eine besonders intensive Phase ein. Dies wird dadurch begünstigt, dass sich in diesem Zeitraum Wissenschaft im modernen Wortsinn erst allmählich von den "artes" zu autonomisieren beginnt. Zahlreiche Renaissance-Gelehrte, -Wissenschaftler und -Künstler wie Vesalius, Galilei oder Bacon strebten nach dem Bildungsideal des 'uomo universale' und vertraten die beiden noch nicht scharf getrennten Wissenskulturen in Personalunion oder zeigten doch zumindest, wie etwa Shakespeare, Leonardo da Vinci oder Montaigne, ein starkes Interesse am jeweils anderen Bereich. Dieser intensive Dialog zwischen den verschiedenen Wissenschaften und Künsten ist ein europäisches Phänomen, und entsprechend versammelt der vorliegende interdisziplinäre Band Beiträge von vierzehn internationalen Renaissance-Experten in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache.

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Zuletzt geändert am 26. September 2011
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