Internationale Verbindungen
Die Bibliothek ist als einzige Einrichtung außerhalb
Nordamerikas assoziiertes Mitglied der Independent Research
Library Association (IRLA). Die Herzog August Bibliothek
schreibt gemeinsam mit der Newberry
Library (Chicago) Stipendien aus und ist aktives Mitglied
in der International Group of Publishing Libraries. Die
Bibliothek unterhält enge Verbindungen zu Frühneuzeit-Verbänden
in den USA, ist im Executive Committee des Vereins Frühe
Neuzeit Interdisziplinär (FNI)
vertreten, Vertreter der Bibliothek nehmen in regelmäßigen
Abständen an den jährlichen Tagungen der Sixteenth
Century Studies Conference (SCSC)
teil, wobei satzungsgemäß die Jahresversammlung
der American Friends of the Herzog August Bibliothek abgehalten
wird. Die Bibliothek kooperiert seit Jahren mit der Akademie
der Wissenschaften Budapest auf dem Gebiet von Tagungen
und Stipendien. Die Bibliothek ist durch ihre Rolle als
Sitz der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung
des 18. Jahrhunderts (DGEJ)
auch mit anderen nationalen Societies for Eighteenth-Century
Studies, insbesondere mit der American Society for Eighteenth
Century Studies (ASECS),
eng verbunden. Oft kooperiert sie auch, etwa bei Tagungen
oder in der Betreuung von Stipendiaten, mit der Mission
Historique Française en Allemagne (MFHA)
in Göttingen. Im Rahmen ihrer bibliothekarischen
Aufgaben ist sie Mitglied der International Federation
of Library Associations and Institutions (IFLA) und der
Ligue des Bibliothèques Européennes de Recherche
(LIBER).
Nationale Verbindungen
Die Herzog August Bibliothek kooperiert mit deutschen
Universitäten vor allem über ihre Gremien (Kuratorium,
Arbeitskreise, DGEJ), über die Gastseminare und über
diverse Einzelkooperationen. Projektbezogene Zusammenarbeit
bestehen mit den Bibliotheken und Universitäten in
Berlin, Dresden, Erlangen, Frankfurt, Gotha, Halle, Leipzig,
München, Stuttgart und Zürich. Über die
beiden an der Herzog August Bibliothek betriebenen Akademie-Arbeitsstellen
bestehen exzellente Kontakte zu der Sächsischen Akademie
der Wissenschaften zu Leipzig und der Mainzer Akademie
für Wissenschaft und Literatur. Als außeruniversitäre
Forschungseinrichtung ist sie Mitglied der AUGIAS-Gruppe
(Arbeits- und Gesprächskreis Institutes for Advanced
Study). Enge Beziehungen bestehen zu Partnerinstitutionen
wie dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA),
der Klassik
Stiftung Weimar und dem Institut für Europäische
Geschichte Mainz (IEGM).
Regionale Verbindungen
Besonders eng ist die Herzog August Bibliothek mit den
Universitäten Göttingen und Osnabrück verbunden.
Der Direktor der Herzog August Bibliothek wird in einem
gemeinsamen Berufungsverfahren der Bibliothek und der
Universität Göttingen bestimmt. Kooperationsvereinbarungen
wurden mit dem Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung
(ZMF) und
der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen
(GSGG)
geschlossen. Gemeinsame Projekte und Kooperationsvereinbarungen
bestehen mit der Universität Osnabrück und dem
dortigen Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte
der Frühen Neuzeit (IKFN),
mit dem Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig (HAUM)
und mit dem Institut für Kunstwissenschaft der Hochschule
für Bildende Künste in Braunschweig (HBK).
Mit der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
gibt es vielfältige Arbeitsbeziehungen v. a. im Bereich
der Digitalisierung.