"Verklingend und ewig. Tausend Jahre Musikgedächtnis 800-1800" - Sonderführung
In einer Sonderführung am Freitag, 27. Januar 2012 um 16.00 Uhr durch die Ausstellung "Verklingend und ewig. Tausend Jahre Musikgedächtnis 800-1800" wird Sven Limbeck, Kurator der Ausstellung, mit Exponaten und Hörbeispielen der Frage nachgehen, wie und warum aus Klang Schrift wird und wie aufgeschriebene Musik wieder zu Klang wird.
Musik
ist keine Kunstform der Schaulust, sondern der Hörlust.
Ihr Eigentliches entfaltet sich, wenn man sie hört,
nicht jedoch, wenn man sieht, wie sie aufgeschrieben wurde.
Und doch: Musik, aufgeschrieben oder gedruckt in Büchern,
ist oftmals von großer Schönheit. Diese Spannung
zwischen verklingender Musik und ihrer Verewigung im Speicher
des Buches ist Thema der Ausstellung, deren Leitfrage lautet:
Wie kommt Musik ins Buch und wie kommt sie wieder aus dem
Buch heraus? Dazu werden Handschriften, Drucke und Graphiken
aus den Jahren 800 bis 1800 gezeigt.
Informationen unter 05331/808-214 oder www.hab.de
Eintritt: 5,-/2,- Euro
Bild: Wolfenbütteler Chansonnier (HAB)



