11.06.2021: Erweiterung der Benutzungsmöglichkeiten im Zeughaus ab dem 14.06.2021

Im Rahmen der schrittweisen Wiedereröffnung erweitert die Herzog August Bibliothek die Nutzungsmöglichkeiten für Besucher*innen zunächst im Zeughaus. Mehr...

 

08.06.2021: Bitte eintragen! Die Besucherbücher der Herzog August Bibliothek 1667–2000, herausgegeben von Hole Rößler und Marie von Lüneburg

Seit 1667 führt die Herzog August Bibliothek ein Besucherbuch. Es dokumentiert bis heute das anhaltende Interesse am weltberühmten Bücherschatz von Wolfenbüttel. Gelehrte Männer und Frauen, adelige Sammlerinnen und weitgereiste Diplomaten, Glücksritter und Bürgersleute, Fürstensöhne und Frauenrechtlerinnen, Dichterinnen und Scharlatane verbrachten manche Stunde staunend vor den dicht gefüllten Regalen.

Unter den abertausenden Einträgen in den mittlerweile 38 Bänden des Besucherbuchs finden sich viele bekannte und berühmte Namen. Einschlägige Autorinnen und Autoren stellen in dem nun erscheinenden Buch prominente, erstaunliche und bemerkenswerte Besucherinnen und Besucher aus vier Jahrhunderten vor. In 21 kurzweiligen Essays wird das faszinierende Bild einer europäischen Bibliothek und ihrer internationalen Gäste gezeichnet. Die Wolfenbütteler Bibliothek war und ist, davon legt der vorliegende Band Zeugnis ab, nie nur ein Ort der Bücher, sondern vor allem ein Ort der Menschen. Besucherinnen und Besucher kamen aus unterschiedlichen Motiven in die Stadt an der Oker. Sie besuchten Freunde, hatten die Bibliothek als touristisches Ziel auserkoren oder suchten Zeitvertreib auf der Durchreise. Die einen kamen aus Neigung, die anderen aus Neugierde, und manch eine(r) wollte vielleicht auch nur sagen können, die berühmte Bibliothek von Wolfenbüttel gesehen zu haben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Mit Beiträgen über Philipp von Zesen, August Hermann Francke, Gottlieb Stolle, Maria Magdalena Böhmer, Elisabeth Christine von Braunschweig Bevern, Scidid Spada Habaisci, Montesquieu, Simon von Geldern, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Jacob und Ernestine Christine Reiske, Georg Forster, Katharina Schindler-Bergopzoomer, Michael Kosmeli, Ludwig Uhland, Wilhelm Busch, Emanuel La Roche, Henriette und Leopoldine Hontschik, Recha Rothschild, eine Gruppe Kölner Theaterwissenschaftler, Carl Schmitt, Christo und Jeanne-Claude. Ergänzt wird der Band durch zwei Essays zur Geschichte der Wolfenbütteler Besucherbücher und der Besichtigung dieser besonderen Bibliothek.

 

28.05.2021: Lessinghaus samstags und sonntags geöffnet

Das Lessinghaus ist ab sofort an den Wochenenden für Besucher*innen geöffnet, und zwar samstags und sonntags jeweils von 11.00 – 16.00 Uhr.

Die Einhaltung von Abstandsregeln und das Tragen von eigenen medizinischen oder FFP2-Masken sind während des gesamten Aufenthalts im Museum notwendig.

 

11.05.2021: Lessinghaus öffnet zum Museumstag!

Museumsbesucher*innen können ab Samstag, 15. Mai 2021, wieder ins Lessinghaus. Die Öffnungszeiten beschränken sich zunächst auf die Wochenenden 15.–16. und 22.–24. Mai, jeweils 11 bis 16 Uhr. Am Sonntag, 16. Mai 2021, dem Internationalen Museumstag, ist der Eintritt frei. An allen anderen Tagen bleibt der Eintritt für alle reduziert auf 3 Euro. Mehr...

 

06.05.2021: Portal des Fachinformationsdienstes Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft – Service im neuen Design

Nach einem Relaunch bietet das Rechercheportal des Fachinformationsdiensts Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (FID BBI) in einem nutzerfreundlichen, übersichtlichen Design und unter einem neuen Logo ein erweitertes Angebot an Dienstleistungen. Mehr...

 

04.05.2021: Kostbarkeiten der jüdischen Schriftkultur

Zehn hebräische Schriftrollen bzw. Schriftrollenfragmente werden derzeit an der Herzog August Bibliothek aufbewahrt. Diese besonders kostbaren Überlieferungen der jüdischen Schriftkultur bieten seltene Einblicke in ein vernachlässigtes Gebiet der hebräischen Handschriftenkunde und weisen vereinzelt aufwendige Illuminierung durch Kupferstiche und Miniaturmalereien auf. Es ist daher erstaunlich, dass ihnen bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Lediglich die vollständig erhaltene „Magdeburger Torarolle“ aus dem 14. Jahrhundert fand vereinzelt judaistisches Interesse. Eine etwas jüngere, ebenfalls vollständig erhaltene Torarolle aus dem späten Mittelalter, weitere Torarollenfragmente aus der Frühen Neuzeit bzw. aus dem 19. Jahrhundert sowie eine Hohelied-Rolle, zwei Ester-Rollen und zwei von einer Hand geschriebene Rollen Prediger und Rut blieben mehr oder weniger unbeachtet.

Der neue Band der Wolfenbütteler Forschungen „Zwischen Offenbarung und Kontemplation. Die Wolfenbütteler hebräischen Schriftrollen“ widmet sich dieser Forschungslücke. Annett Martini beschreibt die Wolfenbütteler hebräischen Schriftrollen erstmals ausführlich und ordnet diese mithilfe von Dagmara Budzioch und Ad Stijnman unter exemplarischer Einbeziehung vergleichbarer Manuskripte in die jüdische Handschriftentradition ein.

Mit ihrer Forschung initiiert die Autorin Fortschritte an der HAB. So erhielten mehrere der genannten Objekte erst 2020 im Zuge der Untersuchungen zu diesem Band eine Handschriftensignatur, um inventarisiert werden zu können. Auch die Frage nach der Provenienz der vor allem nach 1939 in der Bibliothek verzeichneten Rollen und Rollenfragmente gewann zunehmend an Bedeutung. Um die Frage nach der Herkunft einzelner Objekte zu beantworten und eine Restitution zu ermöglichen, führt die Herzog August Bibliothek nun weitere Forschungen durch und nimmt dabei auch andere antiquarische Erwerbungen genauer unter die Lupe. Mehr...

 

03.05.2021: Auf den Wegen der Dinge

Frühneuzeitliche Objekte aus unterschiedlichen geographischen Räumen und ihre Bewegungen außerhalb dieser Räume stehen im Mittelpunkt des jüngst erschienenen Bandes der Wolfenbütteler Forschungen. Vertreter*innen verschiedener Disziplinen knüpfen in „Things on the Move – Dinge unterwegs“ mit englisch- und deutschsprachigen Beiträgen an die Renaissance der Materialitätsforschung an, die in der nahen Vergangenheit den sozialen und kulturellen Eigenschaften sowie der Wissensdimension der Dinge größere Aufmerksamkeit zuteilwerden ließ.

Die Lebensläufe bestimmter Objekte zeigen ihre Fähigkeiten, neue Wahrnehmungen, Praktiken und Konzepte zu schaffen, die das kulturelle Selbstverständnis einer Gesellschaft beeinflussen. Die Beiträger*innen verfolgen den physischen und kulturellen Werdegang von Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens, Luxusartikeln, religiösen Objekten und schriftlichen Dokumenten nach. Dabei greifen sie auf verschiedene Perspektiven zurück, darunter z.B. die kulturelle Transformation der Objekte während ihrer Reise oder die Entstehung der Objekte in transkultureller Zusammenarbeit. Mehr...

 

16.04.2021: 67 Neuerwerbungen der HAB im Rahmen der AG Sammlung Deutscher Drucke

Im ersten Quartal des Jahres 2021 erwarb die HAB im Rahmen der AG Sammlung Deutscher Drucke (1601-1700) 67 neue Objekte. Eine Übersicht aller Neuanschaffungen mit Signatur gibt es als pdf zum Download. Mehr...

 

15.04.2021: HAB entführt in maritime Welten und architektonischen Wissensaustausch

In der Reihe der Wolfenbütteler Hefte präsentiert die HAB zwei Neuveröffentlichungen: „Seewege und Küstenlinien“ und „Wissensspeicher der Baukunst“.

In „Seewege und Küstenlinien“ geben fünf Essays, die anlässlich der vergangenen Ausstellung „Seewege und Küstenlinien – Meeresbilder aus Früher Neuzeit und Moderne“ zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 entstanden sind, einen Einblick in die Bestände der HAB zur maritimen Horizonterweiterung Europas. Die Themen reichen von Schiffbrüchen über utopische Neuanfänge bis hin zu Schöpferkraft des Meeres.

„Wissensspeicher in der Baukunst“ ermöglicht einen Blick auf den eher unbekannteren Bestand der Handzeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts. Neben zahlreichen Planzeichnungen und Darstellungen zu bau- und architekturbezogenen Themen steht das Medium der Ingenieurs- und Architekturzeichnung im europäischen Kontext des Wissensaustausches zwischen den Höfen im Vordergrund. Mehr…

 

12.03.2021: Born in the USA. Eine Hommage an die Codex Foundation, Berkeley

Das Klingspor Museum Offenbach zeigt in Kooperation mit der Herzog August Bibliothek ausgesuchte Werke, die einen Überblick über die 15jährige Förderung des Künstlerbuchs durch die CODEX Foundation geben. Es kommen Künstlerinnen und Künstler zur Geltung, deren Bücher auf den CODEX Buchmessen präsentiert wurden und die das Genre des Künstlerbuchs vielgestaltig repräsentieren. Mehr...

Zur Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 12. März um 15 Uhr ein virtuelles Podiumsgespräch statt: Martina Weiß und Stefan Soltek, Klingspor Museum im Gespräch mit: Susanne Padberg, Wien; Ricarda Rau, Darmstadt; Monika Jäger, Frankfurt. Das Gespräch findet live über ZOOM statt, der Zugangscode lautet https://zoom.us/j/99711874612

Klingspor Museum Offenbach, 12. März bis 23. Mai 2021

 

17.12.2020: Lesesaal in der Bibliotheca Augusta schließt

Im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus SARS-CoV2  schränkt die Herzog August Bibliothek die Nutzungsmöglichkeiten für Besucher*innen vom 18. Dezember 2020 bis zunächst zum 13. Juni 2021 ein. Mehr...

 

04.11.2020: Die Bibliothek bleibt geöffnet – das Lessinghaus schließt

Aufgrund der Regelungen der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 muss das Museum im Lessinghaus ab sofort bis zum 30. November 2020 geschlossen bleiben. Mehr...

 

20.10.2020: Jahresbericht der HAB 2019

In unserem Jahresbericht mit dem Titel "Forschung, Bibliothek, Kultur" präsentieren wir neben den üblichen Zahlen, Daten und Fakten auch die besonderen Ereignisse des Jahres 2019. Mehr...

 

Sponsoringleistungen, Spenden, Schenkungen und Werbungen

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 01.04.2014 Änderungen der Richtlinie zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung in der Landesverwaltung beschlossen. Danach sind die angenommenen Sponsoringleistungen, Spenden, Schenkungen und Werbungen mit einem Wert ab 1.000 € im Einzelfall zeitnah zu veröffentlichen. Die angenommenen Leistungen der HAB können Sie für das Jahr 2020 und 2021 einsehen.