{"id":5029,"date":"2019-12-18T09:55:50","date_gmt":"2019-12-18T08:55:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hab.de\/?p=5029"},"modified":"2020-11-24T14:35:07","modified_gmt":"2020-11-24T12:35:07","slug":"welfen-sammeln-duerer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hab.de\/en\/welfen-sammeln-duerer\/","title":{"rendered":"Welfen Sammeln D\u00fcrer"},"content":{"rendered":"<section class=\"fw-main-row \"  >\n\t<div class=\"fw-container\">\n\t\t<div class=\"fw-row\">\n\t<div class=\"fw-col-xs-12\">\n\t<p>herausgegeben von Klaus Niehr und Judith Tralles<br \/>Ausstellungskatalog der Herzog August Bibliothek Nr. 100<br \/>2019. 304 S. mit 190 meist farbigen Abbildungen<br \/>ISBN: 978-3-447-11273-4<br \/>Broschierte Ausgabe, nur in der Ausstellung: \u20ac 20,-<br \/>Hardcover, in Kommission beim Harrassowitz Verlag Wiesbaden: \u20ac 39,80<br \/><a href=\"https:\/\/www.harrassowitz-verlag.de\/Welfen_Sammeln_D%C3%BCrer\/titel_6436.ahtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Online bestellen<\/a><\/p><p>Kaum ein zweiter K\u00fcnstler hat ein so intensives Nachleben erfahren wie der N\u00fcrnberger Maler und Graphiker Albrecht D\u00fcrer (1471\u20131528). Schon zu seinen Lebzeiten, dann aber verst\u00e4rkt seit dessen Tod waren Person und Werk Gegenstand leidenschaftlicher Verehrung und Diskussion. Aufgrund zahlreicher hier gesammelter Schriften und Kunstwerke sind auch Braunschweig und Wolfenb\u00fcttel wichtige Orte dieser Rezeption. B\u00fccher, Graphiken wie Devotionalien aus den Best\u00e4nden der Herzog August Bibliothek und des Herzog Anton Ulrich-Museums machen das deutlich und lassen die D\u00fcrerbegeisterung des 16. bis 18. Jahrhunderts in ihrer spezifisch welfischen Variante lebendig werden. W\u00e4hrend der Fr\u00fchen Neuzeit gilt D\u00fcrer weit \u00fcber das deutschsprachige Gebiet hinaus als genialer K\u00fcnstler par excellence, der durch seine Bilder, Holzschnitte, Kupferstiche und Lehrb\u00fccher zum Vorbild f\u00fcr die Nachwelt wird. An ihm begeistern sich Humanisten und Kunstschriftsteller. Sie heben D\u00fcrers Beziehungen zu Italien und zu den Niederlanden ebenso hervor wie seine Art der Darstellung, die mittelalterliche Schematisierung \u00fcberwunden und das Tor zur Neuzeit aufgesto\u00dfen habe. Nicht zuletzt deshalb sind D\u00fcrers Werke gesuchte Sammelobjekte, deren Besitz mit hohem Ansehen verbunden ist. Auch die Herz\u00f6ge Heinrich Julius und August d. J. sowie dessen Kinder und Enkel nehmen Teil an der \u201aD\u00fcrermanie\u2018 ihrer Zeit und pr\u00e4gen sie durch ihre pers\u00f6nlichen Vorlieben \u00fcber mehr als 200 Jahre. In der Ausstellung begegnet diese welfische D\u00fcrerbegeisterung auf unterschiedlichen Ebenen: in zahlreichen Kunstwerken, in den Schriften D\u00fcrers und in einer Reihe von Gegenst\u00e4nden, die die Person und das Leben des K\u00fcnstlers zum Gegenstand haben. Die Umst\u00e4nde der Erwerbung dieser St\u00fccke und ihre Inszenierung spiegeln die hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr den N\u00fcrnberger Meister, der zu einem der bedeutendsten Vertreter nationaler Kultur stilisiert wird.<\/p><p>&nbsp;<\/p><\/div>\n<\/div>\n\n\t<\/div>\n<\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>herausgegeben von Klaus Niehr und Judith TrallesAusstellungskatalog der Herzog August Bibliothek Nr. 1002019. 304 S. mit 190 meist farbigen AbbildungenISBN: 978-3-447-11273-4Broschierte Ausgabe, nur in der Ausstellung: \u20ac 20,-Hardcover, in Kommission beim Harrassowitz Verlag Wiesbaden: \u20ac 39,80Online bestellenKaum ein zweiter K\u00fcnstler hat ein so intensives Nachleben erfahren wie der N\u00fcrnberger Maler und Graphiker Albrecht D\u00fcrer (1471\u20131528). 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