»Der Held muss also aus dem Haus, um ein Held zu werden. Und die Heldin?«

Durch Filme wie »Männer«, »Keiner liebt mich«, »Kirschblüten – Hanami« wurde Doris Dörrie zur erfolgreichsten Regisseurin Deutschlands. Gerade ist mit der Komödie „Freibad“ ein neuer Film von ihr in die Kinos gekommen – mit einem größtenteils weiblichen Cast, wie schon bei ihrer TV-Produktion »Klimawechsel« von 2010.


© 2012 Constantin Film Verleih GmbH/Dieter Mayr

Mit Filmen hört ihr Universum aber noch lange nicht auf, seit drei Jahrzehnten schreibt Doris Dörrie auch Bücher wie »Was machen wir jetzt?«, »Happy« und »Der Mann meiner Träume«. Was auch immer Dörrie findet und erfindet – durch ihren Witz, ihren Scharfsinn und ihr Selbstbewusstsein bringt sie die Dinge zum Leuchten. In ihrem neuen sehr persönlichen Buch erzählt sie von ihren Reisen in die USA, nach Japan und Marokko und denkt laut darüber nach, was es eigentlich für eine Frau bedeuten könnte, eine »Heldenreise« zu machen, ein Muster, das in Mythologie, Literatur, Kunst und Film die Entwicklung eines ängstlichen und unreifen jungen Mannes zum vollwertigen Mitglied der Gemeinschaft beschreibt – eine Rolle, die für Frauen lange nicht vorgesehen war.

Der Abend wird moderiert von: Julia Westlake.

Unter der Schirmherrschaft der Stiftung Lesen. In Kooperation mit der Büchereizentrale Niedersachsen, dem dbv Landesverband Niedersachsen, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung.

NDR Ticketshop: https://www.ndrticketshop.de/klassik-jazz/konzert-reihen/161-der-norden-liest-auf-herbsttour-2022

Informationen zur Reihe und Terminübersicht unter www.ndr.de/dernordenliest.

Coverfoto: @ Diogenes Verlag