Gegenstand des Workshops ist die Frage, wie Menschen ein Gefühl der Präsenz von etwas Göttlichem herstellen und wie dazu Texte, Bilder, Objekte und Körper mobilisiert werden. Wir diskutieren den Umgang mit dem religiösen Buch, die Beeinflussung durch visuelle Praktiken, den Umgang mit religiösen Objekten und den Körper als materielles Medium und fragen nach der Musealisierung von Religion.

Ziel des interdisziplinären Gesprächs zwischen sieben Expertinnen und Experten ist die Weiterführung der Re-Materialisierung der religiösen Kulturen des frühneuzeitlichen Europas. Zudem wird nach dem Sinn einer vergleichenden Perspektive für die Genese von Emotionen im Christentum, Judentum und Islam gefragt sowie nach möglichen Methoden und Ansätzen.