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	<description>Herzog August Bibliothek</description>
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		<title>Sabrina Engert</title>
		<link>https://www.hab.de/sabrina-engert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerlinde Strauß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 06:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stipendienprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kosmos, Körper, Kanon – Epistemische Autorität zwischen Zergliederung und Neuordnung (c. 1500-1700) Wer oder was bestimmte, was wahr ist? Welches Wissen wurde als glaubwürdig wahrgenommen und weshalb? Das Dissertationsprojekt untersucht Bedeutung und Transformation von epistemischer Autorität zur Zeit der Wissenschaftlichen Revolution (c. 1500-1700). Autoritätsbezüge galten seit jeher als Garant für verlässliches Wissen und dienten der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kosmos, Körper, Kanon – Epistemische Autorität zwischen Zergliederung und Neuordnung (c. 1500-1700)</h2>
<p>Wer oder was bestimmte, was wahr ist? Welches Wissen wurde als glaubwürdig wahrgenommen und weshalb? Das Dissertationsprojekt untersucht Bedeutung und Transformation von epistemischer Autorität zur Zeit der Wissenschaftlichen Revolution (c. 1500-1700). Autoritätsbezüge galten seit jeher als Garant für verlässliches Wissen und dienten der Legitimation von Gelehrten und Wissensbeständen. Obwohl der Übergang zu empirischen und vermeintlich objektiven Methoden heute als konstitutives Merkmal der Wissenschaftlichen Revolution gilt, war er zu Beginn dieser keineswegs dominant: vielmehr blieben zahlreiche neue Ansätze weiterhin an antike Autoritäten gebunden.<br />
Unter Rückgriff auf epistemiologische Theorien, wird erstmal ein historischer Analyserahmen zur Untersuchung epistemischer Autorität entwickelt, der als zukünftig nutzbares Modell für weitere historische Studien zu diesem Bereich dienen soll. Das Projekt analysiert Funktionen, Konstruktion und Auswirkungen (Bedeutung) epistemischer Autorität sowie deren Neuordnung (Transformation) in den Wissensfeldern Astronomie und Anatomie. Ziel des Dissertationsprojekts ist eine interdisziplinäre wissenschaftshistorische Fallstudie, die neue Perspektiven auf Produktion, Kommunikation und Geltung bzw. Durchsetzung von Wissen sowie die (Nicht-)Anerkennung ihrer Produzenten eröffnet.</p>
<p>Bergische Universität Wuppertal, Betreuer: Prof. Dr. Volker Remmert<br />
Link zur Uni-Website: <a href="https://geschichte.uni-wuppertal.de/de/lehrgebiete/wissenschafts-und-technikgeschichte/personen/engert/forschung/">https://geschichte.uni-wuppertal.de/de/lehrgebiete/wissenschafts-und-technikgeschichte/personen/engert/forschung/</a><br />
Link für Linked-In: <a href="https://de.linkedin.com/in/sabrina-engert-9a9632412">https://de.linkedin.com/in/sabrina-engert-9a9632412</a></p>
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		<title>Rebecca Schleuß</title>
		<link>https://www.hab.de/rebecca-schleuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerlinde Strauß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stipendienprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Dissertation beschäftigt sich mit Heilkunde in spätmittelalterlichen Frauenkonventen. Dabei interessieren mich die physischen Gegebenheiten, in denen Pflege stattfand, wie auch die Formen, die Heilkunde und Pflege innerklösterlich annahmen. Anhand von regulatorischen Werken und Texten von und für weibliche Geistliche untersuche ich, wie mit Krankheit und Tod in der Gemeinschaft und vom Einzelnen umgegangen wird. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Dissertation beschäftigt sich mit Heilkunde in spätmittelalterlichen Frauenkonventen. Dabei interessieren mich die physischen Gegebenheiten, in denen Pflege stattfand, wie auch die Formen, die Heilkunde und Pflege innerklösterlich annahmen. Anhand von regulatorischen Werken und Texten von und für weibliche Geistliche untersuche ich, wie mit Krankheit und Tod in der Gemeinschaft und vom Einzelnen umgegangen wird. Entgegen des häufig zu beklagenden Verlusts an Beständen aus mittelalterlichen Frauengemeinschaften erlauben die in der Herzog August Bibliothek  erhaltenen Vermächtnisse aufgelöster Frauenkonvente wie Lamspringe, Marienberg und Steterburg geographisch verortbare Einblicke in die Vorkehrungen zur Heilkunde und dem vorhandenen Wissen in weiblichen Gemeinschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>200 Jahre Brailleschrift: Eine Lesereise</title>
		<link>https://www.hab.de/200-jahre-brailleschrift-eine-lesereise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
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					<description><![CDATA[Wolfenbüttel, 31.08.2026 Im Mittelpunkt des Abends steht der Lyrikband „Seht her – Poesie in Braille“. Das gemeinsam mit dem Kulturmaschinen Verlag realisierte Buchprojekt verbindet Schwarz- und Brailleschrift und eröffnet einen besonderen Zugang zu zeitgenössischer Poesie. Autor Jan Röhnert und Braille-Leser Manfred Barnstorf geben Einblicke in die Entstehung des Bandes und zeigen, wie Poesie in Schwarz- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wolfenbüttel, 31.08.2026</em></p>
<p class="mcntMsoNormal">Im Mittelpunkt des Abends steht der Lyrikband „Seht her – Poesie in Braille“. Das gemeinsam mit dem Kulturmaschinen Verlag realisierte Buchprojekt verbindet Schwarz- und Brailleschrift und eröffnet einen besonderen Zugang zu zeitgenössischer Poesie. Autor Jan Röhnert und Braille-Leser Manfred Barnstorf geben Einblicke in die Entstehung des Bandes und zeigen, wie Poesie in Schwarz- und Brailleschrift gelesen und erlebt werden kann. Ein eigens für die Lesereise produzierter Kurzfilm ergänzt das Programm.</p>
<p class="mcntMsoNormal">Die <a href="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Plakat-Lesereise-200-Jahre-Braille.pdf">„Lesereise – 200 Jahre Brailleschrift: 25 Gedichte“</a> wird vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. (BVN) veranstaltet. Kooperationspartner ist der Kulturmaschinen Verlag. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Klosterkammer Hannover und der Aktion Mensch.</p>
<p class="mcntMsoNormal">Im Anschluss an die Lesung bietet ein offenes Gespräch zwischen den Mitwirkenden und dem Publikum Raum für Austausch über die Brailleschrift, Literatur, Barrierefreiheit und kulturelle Teilhabe.</p>
<p class="mcntMsoNormal">Datum: 10. September 2026</p>
<p class="mcntMsoNormal">Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr</p>
<p class="mcntMsoNormal">Eintritt: frei</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Jan Röhnert, Autor (priv.)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles zu Nutzen</title>
		<link>https://www.hab.de/alles-zu-nutzen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie Adler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 04:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[HABlog]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fw-page-builder-content"><section class="fw-main-row "  >
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	<div class="fw-col-xs-12">
	<p><span style="color: #808080;"><em>20. August 2026</em></span></p><p>Bereits die Einträge aus einer Literaturverwaltungssoftware wie Citavi sind als semistrukturierte Daten für weitere Forschung nutzbar und daher für die Publikation geeignet. Mit einem FAIR Data Fellowship der NFDI4Memory gelang es mir, ein <a href="https://doi.org/10.11588/DATA/YLVKVN" target="_blank" rel="noopener">Datenset</a> aus meinem abgeschlossenen <a href="https://books.ub.uni-heidelberg.de//arthistoricum/catalog/book/1178" target="_blank" rel="noopener">Dissertationsprojekt</a> zur Veröffentlichung vorzubereiten. Mein Projekt mit dem Arbeitstitel „Allegorische Illustrationen in der europäischen Kunstliteratur“ bearbeitete ich in den Jahren 2013 bis 2019. Ziel der Arbeit war es, erstmals eine umfassende Übersicht der Illustrationen in der gedruckten Kunstliteratur der Frühen Neuzeit zu gewinnen. Zur Datenhaltung verwendete ich die Literaturverwaltungssoftware Citavi 5. Die Basis meiner Datensammlung bildete die Bibliografie in Julius Schlossers epochalem Werk <em>Die Kunstliteratur</em> von 1924. Von hier übertrug ich händisch jeden der über 1.000 Titel in meine Citavi 5-Datenbank und reicherte die Einträge nach der Autopsie der Werke mit Informationen über ihre Ausstattung mit Illustrationen an. Zusätzlich nahm ich weitere Bücher, z.B. aus dem Bestand der Herzog August Bibliothek (HAB), auf, sodass meine Datenbank heute 1.776 Titel zählt. Citavi 5 überzeugte mich sowohl durch die Möglichkeit, Bilder einzubinden, die hohe Anzahl an Textfeldern, die verschiedenen Optionen zur Verschlagwortung als auch die Import- und Exportmöglichkeit in Excel. Da es sich aber um ein kommerzielles Programm handelt, das leider zunehmend an Reputation verliert, schien es mir mit Blick auf eine langfristige Nutzbarkeit nicht angeraten, die Datei allein im Citavi-eigenen Format zu publizieren.</p><h3><strong>Das FAIR Data Fellowship</strong></h3><p>Mit dem FAIR Data Fellowship der NFDI4Memory erhielt ich einen Monat Zeit und Expertise für mein Publikationsvorhaben. Da ich keine spezielle Ausbildung in den Digital Humanities genossen habe, war für mich die Unterstützung durch die Mitarbeitenden der HAB ein wertvoller Bestandteil des Stipendiums. Im September 2024 verbrachte ich einige sehr produktive Tage vor Ort in Wolfenbüttel. Es fanden mehrere Beratungsgespräche mit den Datenspezialisten der HAB statt. Weiterführende Impulse und Unterstützung erhielt ich außerdem von den übrigen Fellows der HAB wie auch von meinen Kolleg*innen an der RWTH Aachen, wo ich als wissenschaftliche Bibliothekarin tätig bin.</p><p>Während des Fellowships hatte ich mir vorgenommen, nur ein kleines Datenset zu erarbeiten, nämlich die Publikationen des 16. Jahrhunderts. Tatsächlich schaffte ich aber sogar noch eine Erweiterung bis zum Erscheinungsjahr 1650 und konnte also insgesamt 512 Einträge zur Publikation vorbereiten. Der entwickelte Workflow ließe sich später auch auf die übrigen 1.272 Einträge anwenden. Ich habe einen Auszug der Daten in XML erstellt und zusätzlich in anderen Formaten ausgegeben. Die Hauptaufgabe bestand jedoch darin, rudimentäre Bereinigungen, Korrekturen und Vereinheitlichungen meiner Eingaben vorzunehmen. Die Citavi 5-Datenbank zu publizieren, war mir in der Sammlungsphase nicht in den Sinn gekommen. Ich hatte sie daher wie ein Forschungstagebuch an vielen Stellen mit persönlichen Notizen befüllt. Es fanden sich auch Tippfehler und unsystematisch verwendete Abkürzungen. Trotz Optimierung der Struktur gibt es immer noch Freitextfelder, die nicht ohne Weiteres maschinenlesbar sind.</p><h3><strong>Die Publikation</strong></h3><p>Einen Publikationsort zu finden, ist im Fach Kunstgeschichte nicht schwer. Das vom Fachinformationsdienst (FID) betriebene arthistoricum.net in Heidelberg verfügt über die nötigen Repositorien, um Bücher, Texte, Bilder und Daten digital zu publizieren. Die Einhaltung der FAIR-Prinzipien und die Langzeitarchivierung sind von der DFG gefördert und die Publikation für mich somit kostenlos. In <a href="https://doi.org/10.11588/heidicon/1738702" target="_blank" rel="noopener">Folge 17 des #arthistoCasts</a> deutete der Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, Professor Dr. Ulrich Pfisterer, jedoch kritisch an, dass die Aufbereitung von Forschungsdaten in der Kunstgeschichte gerade im Hinblick auf karrierestrategische Überlegungen von Forschenden ein Investitionsgrab darstellen könne. Freilich bedarf es Zeit und einer entsprechenden Motivation, um sich einer eigentlich abgeschlossenen Datensammlung abermals zuzuwenden. Bei der Arbeit an den Daten ist mir aber klargeworden, dass sich diese gar nicht so sehr von anderen Tätigkeiten im Publikationsprozess unterscheidet, die selbstverständlich zum Repertoire von Forschenden gehören.</p><p>Aktuell scheint mir das Publikum für eine reine Textausgabe noch weit größer zu sein als für das XML-Format, zumal das Citavi-XML wegen der vielen IDs und Verweise nicht leicht zu lesen ist. Um meine Daten nicht exklusiv für Forschende mit hoher Affinität zum Digitalen rezipierbar zu machen, habe ich zusätzlich zum bereinigten XML-Dump meiner Citavi 5-Datenbank eine HTML-Ausgabe erstellt, die an einen Katalog erinnern soll und im Browser zu öffnen ist. Diese Art der Präsentation zeigt: Forschungsdaten sind seit jeher Teil unserer Arbeit. Bibliografien und Kataloge sind in der Frühen Neuzeit schon erstellt worden. Im <a href="https://doi.org/10.11588/artdok.00009194" target="_blank" rel="noopener">Münchner Memorandum zu Forschungsdaten in der Kunstgeschichte</a> wird hingegen stark formuliert: „Forschungsdaten sollen […] maschinenlesbar aufbereitet werden.“ Auch während meines FAIR Data Fellowships hatte ich gelegentlich den Eindruck, meine Betreuenden wünschten sich mehr technische Innovation von mir.</p><p>Doch hier bin ich nun ganz bei Ulrich Pfisterer: Im Augenblick ist für mich nicht absehbar, ob es automatisierte Nachnutzungsszenarien für meine Daten geben wird. Zeit zu investieren, um diese zu antizipieren und meine Daten nach nur vermuteten Bedürfnissen anzureichern bzw. feiner zu strukturieren, erscheint mir am Ende meines Dissertationsprojekts tatsächlich nicht mehr effizient. Den letzten Aufbereitungsschritt erlaube ich mir mithin jenen zu überlassen, die die Daten tatsächlich nutzen wollen.</p><p>&nbsp;</p><p><span style="color: #808080;"><em>Titelbild: : Illustration aus Joachim von Sandrart: Iconologia Deorum. Nürnberg / Frankfurt a. M. 1680, o.P.</em></span></p><hr /><h3>Das FAIR Data Fellowship der NFDI4Memory</h3><p>Die einmonatigen Stipendien richten sich an alle Historiker*innen und historisch Arbeitenden, die eigene historische Forschungsdaten aktiv mit der Community teilen wollen. Unterstützt werden die Fellows bei der Aufbereitung eigener Forschungsdaten aus abgeschlossenen oder kurz vor Abschluss stehenden Projekten von Expert*innen des <a href="https://dch.phil-fak.uni-koeln.de/">Data Center for the Humanities</a> an der Universität zu Köln, des <a href="https://www.deutsches-museum.de/">Deutschen Museums</a>, des <a href="https://www.herder-institut.de/">Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft</a>, des <a href="https://www.ieg-mainz.de/">Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte</a> und der <a href="https://www.hab.de/">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</a>. Die Fellows erhalten Beratung zu den FAIR-Prinzipien, geeigneten Strukturierungsmöglichkeiten sowie zu passenden Repositorien für die Publikation ihrer Forschungsdaten.</p></div>
</div>

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<!-- Featured Article -->
<article class="hab_featured-article ">
	<h2 class="article-title">Die Autorin</h2>
	<h2 class="article-subtitle subline-heading"></h2>

	<p class="article-description">Dr. Constanze Keilholz studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Münster und Göttingen. Sie ist als wiss. Bibliothekarin tätig und forscht u.a. zur Selbstdarstellung von Künstler*innen, Künstlerwissen sowie Kunstbibliotheken. </p>

	<a href="https://orcid.org/0000-0002-0794-515X" class="btn btn-read-more">
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		<span class="txt">Mehr...</span>
	</a>
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			</item>
		<item>
		<title>Marharyta Stafiichuk</title>
		<link>https://www.hab.de/marharyta-stafiichuk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerlinde Strauß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 06:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stipendienprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[My research in the Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel is focused on the socio-cultural history of the Ukrainian principalities of the Polish-Lithuanian Commonwealth in the late 16th-early 17th century. In particular I am concentrated on the multi-culturalism and multi-confessionalism in the princes’ Radziwills Olyka estate. Located in the Volyn voivodeship Olyka majorat constitutes the physical [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>My research in the Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel is focused on the socio-cultural history of the Ukrainian principalities of the Polish-Lithuanian Commonwealth in the late 16<sup>th</sup>-early 17<sup>th</sup> century. In particular I am concentrated on the multi-culturalism and multi-confessionalism in the princes’ Radziwills Olyka estate. Located in the Volyn voivodeship Olyka majorat constitutes the physical and metaphorical borderlands filled with the controversial issues of the ever-changing loyalties and identities of the multi-cultural and multi-religious (and multi-confessional) political society.</p>
<p>The undergoing research is concentrated on showing how these borderlands shaped the complicated relationship between the patrons (princes Radziwills, who were converted Catholics) with their clientele – nobility and common people of Ukrainian, Polish, Jewish, Tatar origin, who were Orthodox Christians, Protestants of various denominations, Jews, Muslims etc.</p>
<p><a href="https://www.ukma.edu.ua/eng/">https://www.ukma.edu.ua/eng/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#33 Yade Yasemin Önder liest: Anti Müller</title>
		<link>https://www.hab.de/33-yade-yasemin-oender-liest-anti-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 08:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HAB gehört. Der Podcast der Herzog August Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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	<div class="fw-col-xs-12">
	<p>Was bleibt vom Feminismus, wenn es um Liebe, Fortpflanzung und Macht geht? In „Anti Müller“ nimmt Yade Yasemin Önder die Widersprüche moderner Beziehungen und eines vermeintlich aufgeklärten Kulturbetriebs in den Blick.</p><p>Im Zentrum des Romans eine 35-jährige Autorin, die nach dem Scheitern ihrer langjährigen Beziehung vor den Trümmern eines aufgeschobenen Kinderwunsches steht. Während sie sich durch Tinder-Dates, Affären und eine Gesellschaft bewegt, die Gleichberechtigung verspricht, aber alte Muster fortsetzt, wächst ihre Sehnsucht nach einem Kind zur Obsession. „Anti Müller“ erzählt von performativ-feministischen Männern, von Verantwortungsverweigerung in Beziehungen und vom biologischen Zeitdruck, dem Frauen ausgesetzt sind. Dabei verbindet Önder bissigen Humor mit scharfer Gesellschaftsanalyse und zeichnet das Porträt einer Frau, die zunehmend bereit ist, Grenzen zu überschreiten.</p></div>
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	<div class="fw-col-xs-12">
	<p><strong>Yade Yasemin Önder </strong><span id="ext-gen4088">studierte nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde 2017 am Wiener Burgtheater uraufgeführt. Ihr Debütroman „Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron“ (2022, KiWi) wurde mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE und dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den ZDFaspekte-Literaturpreis. </span></p><h3><a href="https://www.deutscher-buchpreis.de/nominiert/#section-longlist" target="_blank" rel="noopener"><span id="ext-gen4088">„Anti Müller“ steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026.</span></a></h3><p>Die Lesung war Teil unserer Reihe „HAB gelesen“. Sie möchten mehr wissen? <a href="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/04/HAB-gelesen-programm.pdf">Hier gibt es alle Infos!</a></p><p><strong>HAB gehört</strong> ist eine Produktion der <a href="http://www.hab.de/">Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</a>.</p><p>Redaktion und Moderation: <a href="https://www.hab.de/author/marie-adler/">Marie Adler</a></p><p>Sounddesign: <a href="https://www.klingebiel-creative.de/">Klingebiel Creative</a></p><p>Feedback oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an &#112;&#114;e&#115;&#115;&#101;&#64;h&#97;b&#46;&#100;&#101;! Wir freuen uns auf Ihre Gedanken zur Episode.</p><p>Foto: © Julia Sellmann</p></div>
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<div class="article-authors-box ">
	<h2 class="grid-title mb-25">Ansprechpartnerin</h2>
			<p class="mb-25"></p>
	
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    <div class="author-avatar">
        <a href="https://www.hab.de/author/marie-adler/">
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                <h4 class="position">Stellvertretende Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturprogramm</h4>
                <a class="name" href="https://www.hab.de/author/marie-adler/">Dr. Marie Adler</a><br/>
        <br/>
        
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            <a href="tel:+49 5331 808-237">+49 5331 808-237</a><br/>
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            <span class="txt" data-rot13-email="&#110;q&#121;re&#64;u&#110;&#111;&#46;&#113;&#114;">E-Mail Schreiben</span>
        </a>
    </div>
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	<hr>
</div></div>
</div>

	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschungsverbund Nützliche Bibliotheken: Die Entstehung institutioneller Wissenstechniken im 18. Jahrhundert</title>
		<link>https://www.hab.de/forschungsverbund-nuetzliche-bibliotheken-die-entstehung-institutioneller-wissenstechniken-im-18-jahrhundert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheksgeschichte und Sammlungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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	<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-33432" src="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken-1024x256.png" alt="" width="1024" height="256" srcset="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken-1024x256.png 1024w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken-300x75.png 300w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken-768x192.png 768w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken-1536x384.png 1536w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/Logos_Nuetzliche-Bibliotheken.png 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Der Forschungsverbund »Nützliche Bibliotheken« untersucht die Transformation repräsentativer Büchersammlungen in Einrichtungen der wissenschaftlichen Dienstleistung während des »langen 18. Jahrhunderts«. Das Ziel des in drei Teilprojekte gegliederten Verbunds besteht in der Erschließung und Analyse von Wissenstechniken der Bibliothek und der ihnen zugrundeliegenden Rationalität vor dem Hintergrund des zeittypischen Nützlichkeitsparadigmas und der damit verbundenen Erkenntnisinteressen. Untersucht werden sollen die großen und kleinen Wissenstechniken der Bibliothek, also all jene teils traditionellen, teils innovativen Verfahren, die auf die eine oder andere Weise die Informationsversorgung einer zunehmend heterogenen Nutzerschaft regelten.</p><p>Den Kern des Verbunds bilden mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in Hannover und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen drei historisch bedeutende Bibliotheken, die sich in Bestand, Struktur und Funktion zwar deutlich voneinander unterscheiden, zugleich aber territorial, dynastisch und institutionengeschichtlich eng miteinander verbunden waren. Alle drei Bibliotheken verfügen über einen außergewöhnlich dichten Bestand an Quellen zur bibliothekarischen Arbeit und den institutionellen Abläufen im 18. Jahrhundert. Diese besondere Situation erlaubt eine komparative Forschungsperspektive, in der wissenstechnische Entwicklungen in ihren lokalen Bedingungen erkennbar werden.</p><p>Gegenstand der Teilprojekte sind Praktiken, Akteure und Bestände, die im 18. Jahrhundert an der Konstitution spezifischer Wissensräume in den jeweiligen Bibliotheken beteiligt waren. Zu untersuchen sind relevante Tendenzen der Automatisierung und Standardisierung von Verfahren der Beschaffung, Bereitstellung und Verknüpfung von Informationen als Teil der Transformation von Bibliotheken zu Zentren neuzeitlichen Wissensmanagements – und wie diese sich zu den epistemischen Idealen der Aufklärungsbewegung sowie deren Realisierungen in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen verhielten. Dabei soll die intensive Quellenarbeit auch zur kritischen Revision etablierter wissens- und wissenschaftshistorischer Narrative beitragen.</p></div>
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	<h3><strong>Teilprojekt 1 »</strong><strong>Norm und Nutzen: Transformationen gelehrter Wissenspraktiken in der Wolfenbütteler Hofbibliothek im 18. Jahrhundert« (Herzog August Bibliothek)</strong></h3></div>
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	<p>Wie veränderten sich im 18. Jahrhundert die gelehrten Praktiken in Bibliotheken? Welche Möglichkeiten boten sich der Wissensproduktion – und auf welche Widerstände und Grenzen stießen die Gelehrten bei ihrer Arbeit? Wie passten sich die Bibliotheken den gewandelten Ansprüchen ihrer Benutzer an? Das Projekt untersucht die wissenshistorischen Entwicklungen der Wolfenbütteler Hofbibliothek im Zusammenwirken gelehrter, bibliothekarischer und fürstlicher Interessen.</p><p>Das an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) situierte Teilprojekt des Forschungsverbunds »Nützliche Bibliotheken« soll die Nutzungspraxis der Bibliothek herausarbeiten. Dabei ist zu betrachten, wie sich die Wissenstechniken der Bibliothek zu den Arbeitstechniken ihrer Nutzer*innen verhielten. So ist etwa nach Momenten der Abstimmung und Anpassung wie auch des Konfligierens zu fragen. Zu unterscheiden ist in diesem Zusammenhang zwischen den in Bibliotheksordnungen formulierten Regeln der Benutzung und den tatsächlichen Praktiken, die diese Regeln (vom Personal übersehen oder geduldet) mitunter eigensinnig auslegten oder unterliefen. Durch diese und andere Perspektiven werden die Anpassungsdynamiken der wissenstechnischen Infrastruktur greifbar, die langfristig die bibliothekarische Praxis modellieren. So ist etwa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine zunehmende Liberalität der Ausleihpolitik erkennbar: Bücher und Handschriften konnten über die Stadtgrenzen Wolfenbüttels entliehen werden. Erste Überlegungen zur Transformation der Hofbibliothek in eine ›historische Bibliothek‹ entstanden als Reaktion auf die Gründung der Göttinger Universität und deren Bibliothek. Zugleich veränderte sich die Zusammensetzung der Gruppe der Nutzer*innen durch internationale Studenten aus Göttingen. Entsprechend sind auch mögliche Folgen der von diesem Personenkreis ausgehenden Ansprüche an die Funktionalität der bibliothekarischen Infrastruktur zu berücksichtigen.</p><p>Als Quellengrundlage für die Erforschung der Nutzungspraxis und der ihr zugrundeliegenden Prinzipien bietet sich neben den Instruktionen vor allem der erhaltene bibliothekarische Briefwechsel an. Die HAB besitzt viele Akten des dienstlichen Briefverkehrs, von dem zu erwarten ist, dass er vertiefte Einblicke in den Arbeitsalltag gewährt, in seiner Gesamtheit aber auch einen Eindruck von den Anforderungen des Transformationsprozesses im Untersuchungszeitraum vermittelt. Weiterhin sind Besucher- und Ausleihbücher sowie der Bestand an Leihscheinen und Quittungen einzubeziehen, um die für den Untersuchungszeitraum typischen Nutzer*innengruppen und deren fachliche Zugehörigkeit zu identifizieren. In der HAB sind die Ausleihbücher seit 1664 erhalten und wurden in einer modernen Edition vorgelegt. Diese geben Auskunft über das Ausleihverhalten der Angehörigen des Hofes und der Stadtbürger. Über die auswärtigen Besucher*innen und Benutzer*innen informiert das seit 1667 durchgängig geführte Gästebuch, das neuerdings auch digitalisiert vorliegt. Weiterhin sind Selbstzeugnisse, Briefe sowie Reiseberichte in Hinblick auf die Nutzung bibliothekarischer Wissenstechniken sowie deren materielle Umstände auszuwerten. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf der Kritik an Bibliotheken und ihrem Personal liegen, insofern daraus gleichermaßen Aufschlüsse über Ideale und konkrete Nutzungsszenarien zu gewinnen sind.</p></div>
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	<h3><a href="https://www.gwlb.de/die-bibliothek/projekte/aktuelle-projekte#collapseAll-5647">Teilprojekt 2</a> »Manager des Wissens: Hannoversche Hofbibliothekare als Akteure des wissenstechnologischen Wandels im 18. Jahrhundert« (Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek Hannover)</h3><p>&nbsp;</p><h3><a href="https://www.uni-goettingen.de/de/706505.html">Teilprojekt 3</a> »Erworbene Wissenschaft: Kontingenz und System im Bestandaufbau der Göttinger Universitätsbibliothek (1734–1815)« (Georg-August-Universität Göttingen/Niedersächsische Staats- und Universitäts-bibliothek Göttingen)</h3><p>&nbsp;</p></div>
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	<p>Finanzierung durch: Gefördert vom Land Niedersachsen im Rahmen des Förderprogramms <a href="https://zukunft.niedersachsen.de/">zukunft.niedersachsen</a></p><p>Laufzeit: 1. September 2026 – 31. August 2030</p><p>Kooperationspartner: Prof. Dr. <a href="https://www.germanistik.uni-halle.de/neuere_literaturwissenschaft/decultot/">Elisabeth Décultot</a> (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Aufklärung)</p><p>Prof. Dr. <a href="https://www.geschichte.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/europaeische-geschichte/personen/friedrich.html">Markus Friedrich</a> (Universität Hamburg, Geschichte der Frühen Neuzeit)</p><p>Ass.-Prof. Dr. <a href="https://www.uibk.ac.at/de/geschichte-ekw/institut/mitarbeiterinnen/ass-prof/garloff-mona/">Mona Garloff</a> (Universität Innsbruck, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie)</p><p>Prof. Dr. <a href="https://www.uni-leipzig.de/personenprofil/mitarbeiter/prof-dr-julia-schmidt-funke">Julia Schmidt-Funke</a> (Universität Leipzig, Geschichte der Frühen Neuzeit)</p><p>Prof. Dr. <a href="https://www.uni-goettingen.de/de/prof.+dr.+margarete+v%C3%B6hringer+/566284.html">Margarete Vöhringer</a> (Universität Göttingen, Professur für Materialität des Wissens)</p><p><a href="https://www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gotha">Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt</a></p><p><a href="https://www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-gotha">Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt</a></p><p><a href="https://www.klassik-stiftung.de/herzogin-anna-amalia-bibliothek/">Herzogin Anna Amalia Bibliothek</a></p></div>
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		<div class="fw-divider-line"><hr/></div>

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	<p><em>Titelbild: Georg Balthasar Probst: Bibliotheca Büloviana, Kupferstich, um 1750 (Ausschnitt). GWLB: Mappe XIX, D, 30:7. https://kartenspeicher.gbv.de/item/gwlb_mods_00009391</em></p><p><em>Abbildung: Der Unpartheyische Bibliothecarius 1 (1713), Frontispiz. HAB: M: Ea 72.</em></p></div>
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		<title>Mit wehenden Fahnen dem Ende entgegen. Heike Geißler liest „Michaela Kohlhaas“</title>
		<link>https://www.hab.de/mit-wehenden-fahnen-dem-ende-entgegen-heike-geissler-liest-michaela-kohlhaas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 07:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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	<p><em>Wolfenbüttel, 06. August 2026</em></p><p class="mcntmcntMsoNormal">Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ erzählt von einem Mann, der nach erlittenen Unrecht zum radikalen Kämpfer für Gerechtigkeit wird. Heike Geißler verschiebt den Blickwinkel: Aus Michael wird Michaela – eine Frau, die genug hat und zu allem bereit ist. Mit „Michaela Kohlhaas“ entwickelt Heike Geißler eine Geschichte über Selbstbehauptung, gewollte Eskalation und die Suche nach einem eigenen Platz in der Welt.</p><p class="mcntmcntMsoNormal"><strong><span id="ext-gen2592">Die Autorin Heike Geißler</span></strong>, 1977 in Riesa geboren, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zuletzt (2025) der Klopstock-Preis für neue Literatur, der Heinrich-Böll-Preis und der Bayerischen Buchpreis. Sie lebt in Leipzig.</p><p class="mcntmcntMsoNormal">Nach der Lesung gibt es Gelegenheit zum Gespräch bei einem gemeinsamen Getränk. Die Wolfenbütteler Buchhandlung Bücher Behr wird mit einem Büchertisch vor Ort sein.</p><p class="mcntmcntMsoNormal">Datum: 20. August 2026</p><p class="mcntmcntMsoNormal">Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr</p><p class="mcntmcntMsoNormal">Eintritt: 7 Euro</p><p class="mcntMsoNormal">Reservierungen nehmen wir per E-Mail an <a class="mailto" href="mailto:&#107;u&#108;tu&#114;&#112;&#114;g&#64;hab&#46;&#100;e">k&#117;l&#116;u&#114;&#112;rg&#64;ha&#98;&#46;d&#101;</a> oder auch telefonisch unter 05331/808-203 entgegen.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><img decoding="async" class=" wp-image-33303" src="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-1024x681.jpg" alt="" width="295" height="196" srcset="https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-1024x681.jpg 1024w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-300x200.jpg 300w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-768x511.jpg 768w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-1536x1022.jpg 1536w, https://www.hab.de/wp-content/uploads/2026/08/HeikeGeissler-cHeikeSteinweg-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 295px) 100vw, 295px" /></p><p>Abb. 1: Abbildung: Heike Geißler © Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag.</p><p>&nbsp;</p></div>
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		<item>
		<title>Sidonia Hedwig Zäunemann im literarisch-gelehrten Diskurs der 1730er Jahre</title>
		<link>https://www.hab.de/sidonia-hedwig-zaeunemann-im-literarisch-gelehrten-diskurs-der-1730er-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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	<p>Das beantragte Vorhaben zielt darauf, die Autorin Sidonia Hedwig Zäunemann (1711-1740) als Bestandteil des literarisch-gelehrten Diskurses ihrer Zeit zu untersuchen, sie als gelehrte Frau im Austausch mit anderen und als Beiträgerin zu verschiedenen Publikationsformen zu zeigen. Insbesondere sollen für die geplante Monographie weitere, der Forschung bisher unbekannte und unerschlossene Archivbestände ausgewertet und einbezogen werden. Diese Bestände konnten im Rahmen der Vorarbeiten ermittelt werden. Eine solche Studie ist Desiderat, sie zielt darauf, die langjährige Publikationstätigkeit umfassend darzustellen, die zeitgenössische Rezeption ihrer Schriften zu untersuchen ebenso wie ihr literarisch-gelehrtes ,Beziehungsnetzwerk‘ offenzulegen sowohl im persönlichen Bereich als auch im Sinne von literarischen Vorbildern. Das Arbeitsprogramm gliedert sich in drei Segmente: die Arbeit mit den Archivbeständen, der Literatur und dem Manuskript. Grundlegend für das beantragte Vorhaben ist die Prüfung und Analyse noch vorhandener, bislang nicht berücksichtigter Quellen. Etwa konnte ein frühes Gedicht der gerade 17jährigen Dichterin ermittelt werden. Solche Quellen, bislang der Forschung unbekannt, beleuchten eine sehr viel längere und ausgreifendere dichterische Betätigung als gewöhnlich angenommen. Sie geben zugleich Aufschluss über Entstehungskontexte und Rahmenbedingungen der Schreibtätigkeit.</p></div>
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		<div class="article-featured-image">
		<div class="image">
			<span class="descr" style="display: none;">Handschriftliches Widmungsgedicht von Anna Margaretha Pfeffer (1679–1746) im Exemplar der Herzog August Bibliothek von Zäunemanns 1738 erschienem Werk Poetische Rosen in Knospen. Signatur: M: Lo 8278.</span>
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			<span class="txt">Handschriftliches Widmungsgedicht von Anna Margaretha Pfeffer (1679–1746) im Exemplar der Herzog August Bibliothek von Zäunemanns 1738 erschienem Werk Poetische Rosen in Knospen. Signatur: M: Lo 8278.</span>
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	<p>Ist Zäunemann bisher vorrangig unter dem Blickpunkt eines frühen ,Proto-Feminismus‘ behandelt worden, verdeckt dies, dass die Frauen ihrer Heimatstadt nicht unter männlicher Vormundschaft standen und vergleichsweise gut gebildet waren. Das Vorhaben zielt darauf, solche bislang unbekannten und unberücksichtigten Aspekte zu untersuchen, um die realen Lebens- und Handlungsmöglichkeiten einer Autorin der ,Frühaufklärung‘ darzustellen, die sich für den literarisch-musischen ebenso wie für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich interessierte, was Zäunemann zu einer potentiell aufschlussreichen Fallstudie werden lässt. Es geht darum darzulegen, dass sie am literarisch-gelehrten Diskurs ihrer Zeit Anteil hatte und sich ihre Texte in vielfältigen Kontexten ermitteln lassen: Ihre Verse finden sich in Stammbüchern, gelehrten Journalen und Werken zu berühmten Persönlichkeiten der Zeit, sie behandeln das Bergwerkswesen genauso wie blühende Bananenpflanzen, akademische und militärische Ereignisse. Ihre zeitgenössische Rezeption allerdings gilt es noch zu eruieren: Dichter und Dichterinnen widmen ihr Gedichte, spätestens mit ihrer Krönung durch die Universität Göttingen ist sie überregional bekannt. Gänzlich unbekannt und unerzählt ist allerdings die Verbindung zu radikalaufklärerischen Kreisen, die sich über ihren Schwager rekonstruieren lässt, genauso wie seine Rolle insgesamt. Nicht zuletzt gilt es schließlich die Frage zu adressieren, warum Zäunemann zwar nicht ,vergessen‘ genannt werden kann, aber doch einer breiteren Öffentlichkeit kein Begriff ist.</p></div>
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	<p>Finanzierung durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft</p><p>Laufzeit: Dezember 2024 – November 2027</p><p>Projektbeteiligte: PD Dr. Corinna Dziudzia (Projektleitung), Ida Karste (Bearbeiterin)</p></div>
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	<p><em>Titelbild: Sidonia Hedwig Zäunemann. Abrufbar über die Portraitsammlung der Herzog August Bibliothek unter: <a href="https://portraits.hab.de/werk/24507">hab.de/werk/24507</a>.</em></p><p><em>Abbildung: Handschriftliches Widmungsgedicht von Anna Margaretha Pfeffer (1679–1746) im Exemplar der Herzog August Bibliothek von Zäunemanns 1738 erschienem Werk Poetische Rosen in Knospen. Signatur: M: Lo 8278.</em></p></div>
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		<title>Grand Tour digital</title>
		<link>https://www.hab.de/grand-tour-digital-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eike Babel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzeugnisse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hab.de/?p=33193</guid>

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		<div class="fw-row">
	<div class="fw-col-xs-12">
	<p>Bildungsreisen waren in der Frühen Neuzeit für adlige und bürgerliche Eliten eine zentrale Wissenspraktik, die der Aneignung von Kenntnissen ebenso wie der Entwicklung des Selbst diente. Die Herzog August Bibliothek verfügt über einen großen Bestand von Beschreibungen solcher Reisen, die für die Selbstzeugnisforschung und darüber hinaus erschlossen und mit neuen Methoden digital ediert werden.</p><p>Frühneuzeitliche Bildungsreisen wie die Grand Tour waren als <em>rite de passage</em> eine wichtige Etappe in der persönlichen Entwicklung von Angehörigen adliger und bürgerlicher Eliten. Hiervon zeugen zahlreiche Berichte und Tagebücher. Ihre besondere, jedoch bisher nicht beforschte Bedeutung für die Selbstzeugnisforschung ergibt sich daraus, dass sie die Differenzerfahrungen der Reisenden weniger als Alterität festhalten und bewerten, vielmehr wird das erfolgreiche Bewältigen der fremden Erfahrung und Umgebung in den Vordergrund gestellt.</p><p>Im Fokus dieses Erschließungsvorhabens stehen 24 größtenteils deutschsprachige Reisetagebücher (insgesamt ca. 10.300 Seiten), die zwischen 1550 und 1770 von jungen Männern verfasst wurden und sich in der Herzog August Bibliothek (HAB) sowie zu einem geringen Teil im Niedersächsischen Landesarchiv Wolfenbüttel befinden. Fünf Texte, einer davon mit drei Abschriften, werden darüber hinaus teilautomatisiert mit der Handschriftenerkennungssoftware Transkribus transkribiert und in TEI-XML kodiert. Mit dem Verfahren der <em><u>named entity recognition</u></em> werden sie erschlossen und durch die Verschränkung von Text und Reiseroute visualisiert. Dies dient der experimentellen Entwicklung eines neuartigen editorischen Arbeitsprozesses, was durch eine Kooperation mit Prof. Dr. Thomas Mandl (Institut für Informationswissenschaft, Universität Hildesheim) unterstützt wird. Der Workflow und seine Entwicklung werden in einem Blog (<a href="https://grandtourdig.hypotheses.org/" target="_blank" rel="noopener">https://grandtourdig.hypotheses.org/</a>) dokumentiert und als Modell zusammen mit den Texten und Forschungsdaten im Selbstzeugnis-Forschungsportal (<a href="http://selbstzeugnisse.hab.de/" target="_blank" rel="noopener">selbstzeugnisse.hab.de</a>) sowie über den GitLab-Server der HAB zur freien Nachnutzung langfristig angeboten.</p><p>Über die Handschriftendatenbank der HAB gelangen Sie zu einer <a href="https://diglib.hab.de/?db=mss&amp;list=project&amp;id=Grand%20Tour%20digital%20Digitalisierung,%20Erschlie%C3%9Fung%20und%20Visualisierung%20fr%C3%BChneuzeitlicher%20Selbstzeugnisse%20von%20Bildungsreisen%20unter%20Anwendung%20teilautomatisierter%20Editionsverfahren" target="_blank" rel="noopener">Übersicht</a> der im Projekt bearbeiteten Grand Tour-Tagebücher und deren Digitalisate.</p><p>&nbsp;</p><p>Bildunterschrift: Skizze eines Dreigesichts am berühmten „Großen Fass“ im Heidelberger Schloss (1664) (Cod. Guelf. 149.14 Extrav.)</p><p>Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</p><p>Laufzeit: August 2022 - September 2025 (Abschlussarbeiten laufen bis Ende 2025)</p><p>Projektbeteiligte: Angela Göbel (Bearbeiterin), Dr. Maximilian Görmar (DH-Mitarbeiter), Prof. Dr. Thomas Mandl (Kooperationspartner, Universität Hildeheim)</p><p><em>PURL: http://diglib.hab.de/?link=114</em></p><p>Kontakt: &#112;&#114;&#111;je&#107;t&#101;&#64;h&#97;b.&#100;e</p></div>
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