Die Kurzprogramme werden zweimal gespielt, jeweils um 16 und 17 Uhr. Begleitet werden die Aufführungen von zwei Präsentationen. Im Zeughaus präsentiert Dr. Sven Limbeck Pablo Picassos Góngora von 1948: Als die Mona Lisa 1911 aus dem Pariser Louvre gestohlen wurde, geriet auch der Maler Pablo Picasso in den Kreis der Verdächtigen. Dieses besondere Verhältnis zu dem Gemälde bildet vermutlich einen Hintergrund zu der Serie von Frauenporträts, die in seinem ‚livre d’artiste‘ die zwanzig Sonette des spanischen Barockdichter Luís de Góngora miteinander verbinden. Im Garten des Anna-Vorwerk-Hauses spricht Dr. Elizabeth Harding über das Haus selbst, seine Geschichte und seine Namensgeberin.

Den Abschluss bildet um 18 Uhr das Konzert der Elektro-Pop-Band Laini. Bei einem gemeinsamen Getränk kommen alle Gäste und Musiker*innen zusammen und lassen den Abend, begleitet von Lainis Programm Containing Hope and Fury, ausklingen.

 

Anmeldung telefonisch unter 05331/808-203 oder per E-Mail an ed.bah@grprutluk

 

Zeughaushalle, 16 und 17 Uhr
CAPELLA DE LA TORRE
Mona Lisa’s Mystic Smile

Bis heute gibt es unzählige Spekulationen darüber, wer sich hinter der rätselhaften Person der Mona Lisa von Leonardo da Vinci verbirgt.

Eine populäre Theorie besagt, dass die Mona Lisa ein Selbstporträt von Da Vinci als Frau ist. Weitere Untersuchungen identifizieren sie mit der Toskanerin Caterina Sforza (1463-1509) oder sogar mit der »prima donna del mondo«, Isabella d’Este (1474-1539), einer der bis heute bedeutendsten Mäzeninnen und Kunstsammlerinnen der italienischen Renaissance.

Diesen Fragen widmet sich die Capella de la Torre – gespielt und gesungen wird dabei Musik aus dem Umfeld von Leonardo da Vinci, Caterina Sforza und Isabella d’Este u.a.

Foto Capella de la Torre: © Anna-Kristina Bauer

 

Anna-Vorwerk-Haus, 16 und 17 Uhr
ENSEMBLE ART D’ECHO
Tea for Two Ladies – Erlesenes für zwei Gamben

»Nach meinem Bedünken ist, was immer das Wesen der Musik ausmacht, nirgend wundersamer vereint als wie in der Gambe, dem vollkommensten Instrument, das gegenwärtig auf der Welt.« So befand es der exzentrische englische Gambist und Soldat Tobias Hume im Jahre 1607, der damit nur aussprach, was auf der britischen Insel ohnehin gang und gäbe war: Die Gambe war so beliebt, dass Kinder ihren ersten Musikunterricht darauf erhielten.

Was Hume mit seinen innovativen, ausdrucksstarken und experimentierfreudigen Gambenwerken begann, führte der niederländische Gambist Johann Schenk zu unvergleichlicher Meisterschaft. So nannten auch die englischen Zeitgenossen seine Kunst »soulstirring« – die Seele tief berührend.

Foto Juliane Laake (links): © Juliane Menzel, Foto Irene Klein: © Kauffmann Studios Berlin

 

Lessinghaus, 18 Uhr
LAINI
Containing Hope and Fury

Intime Vocals und ehrliche Texte treffen auf energiegeladenen Electro-Pop. Mit kraftvollen Beats, direkten Lyrics und ihrer butterweichen Stimme zieht Sängerin Lenie Hielscher das Publikum in ihre eigene Welt. Ehrlich, mutig und kraftvoll zeigt sie, dass Popmusik auch politisch sein kann.

Auf der Bühne wird sie von Leon Albert (Gitarre), Jan Landowski (Synthesizer/Posaune) und Henning Nass (Schlagzeug) unterstützt und verbindet emotionale Tiefe mit mitreißender Live-Energie.

Foto Leni Hielscher (Laini): © Brian Kramer