Die Gewinnung von und der Handel mit Bodenschätzen erscheint in wirtschafts- und technikgeschichtlich angeleiteten Beiträgen meist im Kontext eines seit dem späten 15. Jahrhundert komplexer und globaler werdenden Wirtschaftssystems. Die Praktiken der Extraktion, der Verhüttung, des Handels und die damit einhergehenden Effekte auf Landschaften, Umwelt und Bewohner*innen werden auf diese Weise auf ein ökonomisch-technisches Verständnis von Natur als passivem Ressourcencontainer reduziert. Mein Konzept einer Umweltwissensgeschichte mineralischer Ressourcen zielt auf ein Verständnis von Ressourcen, das nicht bei sozioökonomischen oder ökonomisch-technischen Perspektiven verharrt, sondern das Materialien mit Körpern, Landschaften und Kosmologien verbindet.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter ; die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen (mit 2G+ Regelung) begrenzt.

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Bildunterschrift: Anonym, Bergwerk in Rotlahn (Pfunderer Berg) um 1700; Öl auf Leinwand, 86 cm x 66 cm, Ratsaal der Gemeinde Villanders. © Kultur- und Museumsverein Villanders.