Im Vortrag werden einige Beispiele aus der neuen Katalogisierung der mittelalterlichen Handschriften in der SUB-Göttingen vorgestellt. Sie gehören verschiedenen Epochen und Fachgruppen an und haben unterschiedliche Provenienzen. Neben den neuen Erkenntnissen zur Herkunft und Geschichte der einzelnen Handschriften wird die Aufmerksamkeit auch auf die Arbeitsmethoden bei der Tiefenerschließung und auf die Bedeutung der Codices für die jeweiligen historischen Kontexte gerichtet.

Nach dem Studium der klassischen Philologie an der Università degli Studi zu Pisa ist Dr. Patrizia Carmassi im Hauptfach Mittelalterliche Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster promoviert worden. In den letzten Jahren hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Universität Orléans (als Marie Skłodowska-Curie Research Fellow) gearbeitet. Ihre Forschungsinteressen betreffen mittelalterliche Liturgie, lateinische Philologie, Handschriftenkultur und Kodikologie, die Geschichte von Buchsammlungen, Zeitkonzepten im Frühmittelalter und Bild/Text-Beziehungen. Aktuell arbeitet sie an der Katalogisierung der lateinischen mittelalterlichen Handschriften der SUB-Göttingen an der Herzog August Bibliothek.

 

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