Anhand von niederländischen Stillleben des 17. Jahrhunderts erarbeitet dieses Dissertationsprojekt, wie sich die Beziehung zur maritimen Tierwelt in der frühen Neuzeit äußerte, indem Parallele zwischen den Gemälden und zeitgenössische visuelle und schriftliche Quellen aus unterschiedlichen Gebieten gezogen werden. Dabei wird untersucht, wie die Aufmerksamkeit, diesen Tieren und ihren Materialen gegenüber, ausgedruckt wird, indem sowohl auf die Materialität der Bilder als auch die der Tiere eingegangen wird. Wie verarbeiteten Künstler unterschiedliche Wissensformen zu diesen Tieren in Darstellungen? Wie wurde die Maltechnik von Öl eingesetzt, um ihrer Materialität im Bild eine Vitalität zu schenken, und die unterschiedlichen Oberflächeneffekten von z.B. Fischschuppen, oder Perlmutt greifbar erscheinen zu lassen?

Clara Langer
01.10.2026-31.01.2027
Gefördert durch die Rolf und Ursula Schneider-Stiftung
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