Die Ehe wird in der Frühen Neuzeit ein zentrales Thema in einem europaweit geführten Diskurs, in dem ordnungspolitische und seelsorgerische Interessen verbunden sind. Besonders seit der Mitte des 16. Jahrhunderts kommt es in Deutschland zu einer Flut von Schriften, die sich mit der Ehe befassen.

Das Repertorium der Ehelehren will anhand der vollständig aufgearbeiteten Bibliotheksbestände in Berlin und Wolfenbüttel einen repräsentativen Überblick über die deutschsprachigen Traktate, Predigten und Gedichte bis 1620 zum Thema Ehe bieten. Band I (Berlin, erster und zweiter Halbband) liegt bereits vor, Band II (Wolfenbüttel) ist in Arbeit.

Das Repertorium enthält überlieferungsgeschichtliche Daten, Inhaltsangaben, literaturgeschichtliche Charakterisierungen und mehrere Register. Am Ende soll dazu auch eine umfassende Bibliografie erscheinen.