Das Dissertationsprojekt untersucht die im 17. und 18. Jahrhundert erschienenen niederländischen Mühlenbücher sowie ihre Autoren, Verleger und Illustratoren. Im Zentrum stehen Fragen nach der Funktion dieser Bände, also Gebrauch, Rezeption und ihre Stellung im Buchmarkt, die anhand der beiden zentralen Publikationsformen, des bildlosen Oktavbands und des repräsentativen Prachtbands, exemplarisch analysiert werden sollen. Untersucht werden zudem das Zusammenspiel von Text und Abbildung sowie die Zusammenarbeit von Verlegern, Autoren und Kupferstechern. Ein Vergleich mit anderen Typen technischer Publikationen sowie die Analyse der Rezeption anhand ausgewählter Beispiele gliedern das Projekt interdisziplinär in Kunstgeschichte, Wissensgeschichte und Kulturgeschichte ein.

Annika Zinger
01.07.-30.08.2026
Gefördert durch die Rolf und Ursula Schneider-Stiftung
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