Das Forschungsprojekt widmet sich der akademischen Mathematiklehre an den Universitäten des Alten Reiches im 18. Jahrhundert und strebt eine Neubewertung ihrer wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Bedeutung an. Es vereint Ansätze der Wissenschafts-, Bildungs- und Universitätsgeschichte.
Die universitäre Vermittlung mathematischen Wissens ist bislang nur randständig erforscht. Jenseits prominenter Figuren wie Leibniz, Euler oder Kästner sowie der Akademien liegen fundierte Erkenntnisse zur konkreten Lehrpraxis weitgehend aus.
Ziel ist es, auf breiter Quellenbasis ein vertieftes Verständnis für die Strukturen, Inhalte und Funktionen des mathematischen Unterrichts an frühneuzeitlichen Universitäten zu entwickeln.
