Das Projekt befasst sich mit der Rolle druckgrafischer Porträts in der Imagepolitik vornehmlich deutschsprachiger Gelehrter zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Untersucht werden die Funktionen Porträts als Medium der Selbstdarstellung und -konstruktion, als Instrument der Prestigeproduktion sowie als soziale Währung innerhalb der respublica litteraria. Die Motive und Bedingungen der Herstellung werden ebenso in die Betrachtung einbezogen wie die beteiligten Akteure, die Adressaten der Bilder, die merkantilen und postalischen Wege ihrer Verbreitung sowie die Praktiken der Kritik, der Zensur und der Diffamierung.

Finanzierung: Haushalt
Laufzeit: Januar 2020 – Dezember 2023
Projektbeteiligte: Dr. Hole Rößler (Bearbeiter)